Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Gesamtschule lesen und Fotos betrachten.
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Eine lebendige Feier hatte sich der scheidende Schulleiter der Montessori-Gesamtschule, Hartmuth Schlüter-Müller, zu seiner Verabschiedung gewünscht. Und genau eine solche hat er bekommen. Bereits beim Eintreffen der Gäste spielte Mr. Brassident, eine Band mit ausschließlich Blechbläsern und einem Schlagzeuger, fetzigen Tanz-Funk und die Schüler und Gäste zeigten sofort, wie man sich zu solcher Musik bewegen kann.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Bunt gemischt und lebendig war dann auch das Programm der Feier, in dem sich Wortbeiträge der „Offiziellen“ mit Aktivitäten der einzelnen Klassen, musikalischen Beiträgen und persönlichen Rückblicken munter und lebendig abwechselten.

Den Start machten Jule-Marie-Jule, drei „Ehemalige“, die mit ihrem dreistimmigen A-Capella-Gesang für einen tollen Einstieg in das mehr als dreistündige Programm sorgten.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Dann verlas die Montessori Geschäftsführerin Anne Kastner ein überraschendes Grußwort der neuen Schulministerin, in dem diese sowohl die langjährige hervorragende Arbeit der Montessori-Gesamtschule und damit verbunden natürlich die auch die Arbeit des langjährigen Schulleiters ausdrücklich lobte.

Die zuständige schulfachliche Dezernentin bei der Bezirksregierung Münster, Dr. Brigitte Schulte, griff in ihrem Beitrag eher auf persönliche Erfahrungen mit Hartmuth in ihrer gemeinsamen Zeit in der Schulleitungsvereinigung und bei den Schulleiterdienstbesprechungen zurück.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Auch Borkens Bürgermeisterin, Mechthild Schulze-Hessing, verwies auf die Verdienste des Scheidenden. Und dies nicht nur in Bezug auf seine Leistungen als Schulleiter, sondern auch auf sein außerschulisches Engagement in Borken und seine politische Arbeit als sachkundiger Bürger im Schulausschuss des Rates der Stadt Borken.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

John Hondorp, Professor am Artez Conservatorium in Enschede und am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, spielte als Überraschungsgast am Flügel eine wunderschöne Improvisation.

Die Klasse 5 startete die Beiträge der einzelnen Klassen mit einer Ordensverleihung. Behängt mit 29 Papporden für „Offenes Ohr“ oder „Geduld“ verließ Hartmuth die Bühne. Luis Herre, Schüler der Klasse 10 mit dem Down-Syndrom, bedankte sich in einem kurzen aber bewegenden Betrag für alle Unterstützung, die er erfahren habe, „wenn er mal nicht so gut drauf“ war.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Eine Schülerinnengruppe aus den Klassen 8 und 9 zeigte zur Verabschiedung eine fetzige Tanznummer, für die die komplette Bühne frei werden musste und auch rasant genutzt wurde.

Nach den Worten des Vorsitzenden der Schulpflegschaft, Oliver Menk, und den „Videoschnipseln“ der SV, verpassten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 dem Scheidenden echte „Denkzettel“ in Form von kleinen Haftnotizen, die sie mit guten Wünschen für die Zukunft beschriftet hatten, und ihm nun an die Jacke hefteten.

Vor der notwendigen Pause sangen noch einmal die drei tollen Stimmen von Jule, Marie und Jule und Teil 1 der Feier wurde von Thomas Krüger, Sprecher des Vorstandes des Schulträges Montessori Borken e.V., beendet. Er nannte Hartmuth die Motorsteuerung der Montessori-Gesamtschule, die dafür sorgte, dass das Zusammenspiel der „Ventile“ jederzeit funktionierte ohne dass es zu einem vorzeitigen Verschleiß der Motorteile kam.

In der Pause blies Mr. Brassident den Gästen so richtig den Marsch, wobei die Tanzbewegungen eher verlangsamt waren, da gleichzeitig belegte Brötchen und Getränke gereicht wurden.

Teil 2 eröffnete die Klasse 7, die Hartmuth ein echtes Straßenschild mit der Beschriftung „Schlüter-Müller-Platz“ übergab, das nach den Sommerferien auf dem Schulhof der Schule installiert wird.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Dann wechselte das Programm vom Dank der Fördergemeinschaft der Montessori-Einrichtungen durch Annette Deelmann über ein Bilderrätsel der Klasse 8 (Hartmuth musste seine eigenen Eigenschaften wie „kontaktfreudig“, „hilfsbereit“, usw. erraten.) zu einem Beitrag ehemaliger Eltern, den diese jedoch durch eine ihrer Töchter vortragen ließen.  Zwei ehemalige Schülerinnen schenkten Hartmuth ein tolles Bild der Schulaula im kubistischen Stil und zeigten mit einem kleinen Video die Entstehung des Gemäldes.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Auch die Klasse 9 verabschiedete sich mit einem kleinen Video, in dem sie sich als Klasse immer wieder zu neuen Buchstaben zusammenfanden, die aneinandergereiht einen Gruß an Hartmuth bildeten. Der „neue“ Schulleiter Gregor Knors, sprach über die „die Schule als Dorf“, Hans-Werner Bick als „Alt-Kollege“ über die Zusammenarbeit des Schulleiters mit seinen Kolleginnen und Kollegen.  Lina Underberg, ebenfalls eine „Ehemalige“, spielte ein wunderschönes Musikstück auf dem Flügel, bevor der „Mann des Tages“ endlich selbst das Mikro ergreifen durfte. Wegen des ausgedehnten Programms reichte die Zeit für all seine Dankesworte an die ehemaligen Mitgründerinnen und Mitgründer der Montessori-Gesamtschule, an die Eltern, an die Verantwortlichen bei Montessori Borken e.V., an das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler, an die Wegbegleiter, an viele, viele andere nur noch knapp.

Als Abschluss trafen sich viele der Gäste noch einmal vor Mr. Brassident, um die Feier bei Musik, vielen „Wiedersehensgesprächen“ und jeder Menge guter Wünsche für den scheidenden Schulleiter ausklingen zu lassen. Fazit vieler Gäste: „Das war eine schöne und lebendige Feier.“ Und genau so war es ja auch gewünscht.

Link zum Presseartikel der BZ vom 13.07.2017

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„Mir reicht´s, ich geh schaukeln“so lautete das Motto der diesjährigen Klasse 10 der Montessori-Gesamtschule, die ihre Entlassfeier wie immer zum größten Teil selbst gestaltete.  „Irgendwann ist Schluss, dann ist es genug, dann geht es auf die Schaukel des Lebens, von der man ja noch nicht genau weiß, wo sie einen hinschaukelt. Wir wissen bloß, wo wir hin möchten und wünschen uns, dass wir in Zukunft „das Kind schon schaukeln“ werden.“, so das Statement der Schülerinnen und Schüler zu ihrem Motto.

In der lebendigen Feier betonten sie in ihren musikalischen Darbietungen mit Gesang, Klavier, Saxophon oder Klarinette, in ihren selbstverfassten Gedichten und Geschichten, in ihren Multimedia- Beiträgen durchgehend, dass die sechs Jahre Montessori-Gesamtschule durchaus auch mit schaukelndem Hin und Her sowie Auf und Ab durchsetzt waren. Herrlich die Gegenüberstellung von erwarteter und angeblich tatsächlich geleisteter Hausaufgabenzeit sowie die von allen erbrachte km-Leistung bei ihren Schulwegen. Lobend wurde immer wieder die gute Klassengemeinschaft beschrieben, in der bedingt durch die inklusive Ausrichtung der Schule, so viele unterschiedliche Schülerpersönlichkeiten vertreten waren. Da wurden u.a. die „Immer-zu spät-Kommer“ und die „Dauerhelfer“ genauso wie die „Quasselstrippen“ und die  „Oberdenker“ genannt. Drei Schülerinnen verteilen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler Medaillen mit einer Gravur für den besten Klassenclown oder die beste Umarmerin oder die beste Zuhörerin oder den besten „Hallo-Sager“. Beindruckend auch die Darstellung der sechs Klassenfahrten durch eine Animation mit kleinen Spielzeugfiguren. Viele Szenen der Fahrten wurden in wohl immenser Arbeit nachgestellt, fotografiert und zu einem Trickfilm verbunden. Selbst das lodernde Lagerfeuer auf Ameland und die Gondelfahrt in den Obersdorfer Alpen fehlten nicht. Natürlich bezogen sich viele Beiträge auch auf die Lehrerinnen und Lehrer, die mal als Tiere in einer selbstverfassten Geschichte, mal als Gegensätze in einer „Unsere Sicht –Eure Sicht“-Präsentation oder auch in Fotoserien auftauchten. Häufiges herzhaftes Lachen zeigte, dass die dargestellten Personen wohl immer recht gut getroffen, aber alle Darstellungen auch sehr wohlwollend waren.

Schulleiter und Klassenlehrer Hartmuth Schlüter-Müller beschrieb die Klasse als eine, in der schon viele stark im richtigen Leben stünden und gedanklich und praktisch ihren Horizont schon jetzt sehr weit absteckt hätten, sei es durch eine Reihe internationaler Kontakte, durch aktive Teilnahme an Austauschprojekten, an Flüchtlingsprojekten, durch einen interessierten und souveränen Umgang mit Gästen anderer Länder, oder vornehmlich bei den Jungen, durch die Übernahme von verantwortungsvollen Jobs und Tätigkeiten. Aus seiner Sicht haben alle in vieler Hinsicht früh damit begonnen die Lebensräume aktiv zu erweitern, in dieser Welt einen Platz auszufüllen und etwas zu bewegen. Der intensive Kontakt und Austausch untereinander in dieser sehr bunten und gemischten Klassengemeinschaft, in der die unterschiedlichsten Jugendlichen einen Platz einnahmen und mit ihren eigenen Macken und Schwächen, aber auch mit ihren Stärken und allen unterschiedlichen Voraussetzungen sein durften, sei ein Garant dafür, „dass ihr euch selber und euren Gefühlen trauen könnt, dass ihr diese aber auch miteinander aushandelt, überprüft  und auslotet und dann euren Weg sucht.“ Er beglückwünschte alle zu dieser gegenseitigen Leistung und zu der damit verbundenen Erfahrung und war sicher, dass damit alle neben Schule und Elternhaus über ein drittes gutes Fundament verfügen, das ihnen das Bestehen in neuen Zusammenhängen einfach machen werde.

Die Eltern der Entlassklasse überraschten mit einem fantastischen Tanz-Musik-Video, dass sie an einem Wochenende in der Schule und auf dem Schulgelände gedreht hatten. Ihr Geschenk an die Schule hatten sie mit ihren Kindern ebenfalls an einem Wochenende in der Zimmerei Schöttler in Eigenarbeit hergestellt: eine riesige Chill-Sitz-Liege-Bank, die nun allen „Zurückgebliebenen“ in der Montessori-Gesamtschule Freude machen wird.

Die Entlassschülerinnen und Schüler:

Paul  Bahde,  Jannik  Bahde, Charlotte  Bennemann, Julian  Bornemann, Lina  Brösterhaus, Luis  Follmer, Susanne  Haselhoff, Matthias  Heuel, Fabian  Hoffmann, Zoe Rose  Jordan, Hannah  Kissmann, Elena  Knuf, Lisann  Landsknecht, Elena  Lebbing, David  Leiting, Dana Ligges, Annika Schäfer, Lilian  Schmidt, Nina  Schnieders, Chiara  Schnitzer, Till  Schöttler, Corinna  Seidel, Noah Thesing, Sarah  Tietens, Leonie  van den Boom, Lena  Wahl, Philipp  Wiechert, Konstantin  Wiemer, Lyyli Zachej

Film-Beitrag der Entlassschülerinnen und -schüler

Film-Beitrag der Eltern

In Kooperation und mit viel Unterstützung durch das Stadtmuseum Borken (Danke an Frau Büning und Frau Kusch-Arnoldt) und das Stadtarchiv (Danke an Herrn Fasse und Herrn Hacker) ist die Organisation und die Durchführung einer sehr arbeitsreichen Woche mit vielen tollen Ergebnisse gelungen.

Kulturprojektwoche 2017

Die „Schulgemeinde“ konnte sich durch zahlreiche sehr gelungene Präsentationen, die zum Teil auch durch die Künstler Anne Müller, Ludwig Kuckartz und Tim Weseloh unterstützt wurden, von der engagierten Arbeit der Schüler überzeugen. Weitere Infos dazu nach den Osterferien.

Einen Eindruck vermittelt aber bereits die Fotogalerie.

Link zum Presseartikel in der Borkener Zeitung.

Die Montessori-Gesamtschule Borken nahm dieses Jahr zum fünften Mal an einem Schüleraustausch mit einer spanischen Schule teil. Die Partnerschule liegt  in einem kleinen Vorort von Sevilla, Mairena del Aljarafe. Im Oktober vergangenen Jahres besuchten die Schüler_innen der Montessori-Gesamtschule die Schule ISE Hipatia in Mairena.

In der vergangenen Woche fand der Gegenbesuch der 14 spanischen Schüler_innen statt.

Während des achttägigen Aufenthaltes im Kreis Borken wohnten die Austauschschüler bei ihren jeweiligen Gastfamilien.

Thematischer Schwerpunkt des Austausches war die Erkundung der Arbeitswelt in den verschiedenen Ländern. Das Spektrum der besuchten Betriebe war sehr groß, u.a waren die Schüler_innen bei Tobit Software in Ahaus, dem Radio NRW in Oberhausen  und der Zeche Zollverein. Außerdem lernten sie das Rock & Pop Museum in Gronau kennen.

Schüleraustausch Spanien

Im Laufe des Aufenthaltes wurden die Schüler_innen beider Länder auch im Rathaus empfangen, wo sie sowohl über die Stadt Borken, als auch über die Unternehmen in Borken informiert wurden.

Schüleraustausch Spanien

Während des gesamten Austausches hatte die Schüler_innen genügend Zeit das Leben in der deutschen Familie kennen zu lernen.

Trotz der vielen Programmpunkte trafen sich die Schüler_innen so gut wie jeden Abend um gemeinsam Zeit zu verbringen.

Monti rocks

In der Montessori-Gesamtschule wird wieder gerockt.

Die Schülervertretung lädt zum 7. Mal zu "Monti rocks"
in die Aula der Gesamtschule am Röwekamp ein.

Vier Auftritte stehen am Samstag, 25. März auf dem Programm:

Jens
Ungekämmt
Ten Sing
Uhrwerk

Einlass ist ab 19.00 Uhr. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.

Der Eintritt kostet 3,00 Euro.