Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Gesamtschule lesen und Fotos betrachten.
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Durch eine Kooperation mit der Musikschule Borken startet die Montessori-Gesamtschule Borken mit der lange gewünschten „Trommelklasse“. Dafür wurden 27 Trommeln, sogenannte Congas, in verschiedenen Größen angeschafft. Die Sparkasse Westmünsterland ermöglicht mit einer Spende von 5.000 Euro diese Investition in den musikalischen Unterricht.

Dr. Raoul G. Wild (Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Westmünsterland), Franz Ridder (Klassenlehrer der Klasse 5 Montessori-Gesamtschule Borken), Alexander Hein (Geschäftsstellenleiter Gemen – Sparkasse Westmünsterland), Gregor Knors (Leiter Montessori-Gesamtschule Borken), Janet Dzengel (Vorstandsmitglied Montessori-Fördergemeinschaft Borken e.V.), Ulf Hoppenau (Leiter Musikschule Borken), Birgit Lensing (Vorstandsmitglied Montessori Borken e.V.), Hans-Werner Bick (Organisationsleiter Montessori-Gesamtschule Borken) (obere Reihe von links) und einige Schüler der Klasse 5 (untere Reihe) trafen zur Spendenübergabe in Höhe von 5.000 Euro zusammen.

Jede Woche begleiten zwei Lehrer der Borkener Musikschule die Kinder der fünften Klasse beim gemeinsamen Trommeln. „Wir freuen uns sehr, dass ein langgehegter Wunsch endlich realisiert werden kann“, so Schulleiter Gregor Knors. Durch das musikalische Projekt erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass Hören eben auch Hin- und Zuhören heißt. „Vom gemeinsamen Trommeln erwarten wir sehr positive Wirkungen auf die Schülerinnen und Schüler und auf die Klassengemeinschaft“, so Knors weiter. 

Die beiden Musikschullehrer Rainer Kuschel und Wilm Flinks haben langjährige Erfahrung im Percussionspiel und werden die Schülerinnen und Schüler in das Trommeln einführen. Dr. Raoul G. Wild, Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland und Alexander Hein, Sparkassen-Geschäftsstellenleiter in Gemen, ließen sich eine der ersten Proben nicht entgehen. „Das ist ein tolles Projekt, denn das Instrument wird mit den Händen gespielt und bietet somit eine niedrige Hemmschwelle und schnelle Erfolgserlebnisse“, sagt Dr. Raoul G. Wild. Das sehen auch die Projektverantwortlichen so, schließlich fördere Musik auch die Lern- und Leistungsfähigkeit. Außerdem ermöglicht die Trommel, anders als viele andere Musikinstrumente, ziemlich schnell ein Zusammenspiel in der Gruppe.

„Die Sparkasse Westmünsterland unterstützt dieses Projekt der Montessori-Schule gerne, denn es macht den Kindern Spaß und ist vor allem nachhaltig“, sagt Alexander Hein. Das Erlernen eines Instrumentes, auch der Trommel, verlangt von allen Ausdauer, Disziplin und das Aushalten gelegentlicher Misserfolge. Das Trommeln trainiert Motorik und Bewegungskoordination. Es fördert die Konzentrations- und Merkfähigkeit ebenso wie Kreativität (z.B. beim freien Spiel).

Und schließlich ist das Zusammenspiel in der Gruppe auch soziales Lernen. Ein gelungenes Zusammenspiel verlangt ein intensives Hören aufeinander, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Mitverantwortung für das Gelingen zu übernehmen.

Unterrichtsinhalte sind:

  • das Erlernen verschiedener Spieltechniken auf Congas ,
  • Rhythmusarbeit mit Schritten, Klatschen und Stimme,
  • die Erarbeitung von traditionellen mehrstimmigen Trommelstücken ,
  • das Üben des Zusammenspiels in der Gruppe (Ensemblespiel)
  • spielerische Anregungen zum freien Spiel (Improvisation).

Nach einiger Zeit ist auch die Vorbereitung und Durchführung erster Auftritte, beispielsweise bei Feiern und Festen in der Schule und später vielleicht auch einmal außerhalb der Schule denkbar.

Die Klasse 10 der Montessori Gesamtschule hat am 21.09.2017 im Rahmen des Epochenunterrichts eine Juniorwahl durchgeführt. Die Ergebnisse unterscheiden sich deutlich von der Bundestagswahl und den Ergebnissen anderer Schulen.

In einem schriftlichen Grußwort hat sich die Ministerin für Schule und Bildung
des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, persönlich von Hartmuth Schlüter-Müller als Schulleiter der Montessori-Gesamtschule verabschiedet.

Ein Auszug:

"Lieber Herr Schlüter-Müller,
...
Sie haben diese Schule mit Hingabe nach den
Leitgedanken der Montessori-Pädagogik aufgebaut und
stetig weiterentwickelt. Hier können Kinder und
Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten
und Begabungen, mit und ohne Handicap angstfrei
gemeinsam lernen und leben, sie erhalten eine
ganzheitliche Bildung und die bestmögliche Förderung.
Für diese berufliche Lebensleistung möchte ich Ihnen
von Herzen danken. ..."

Das vollständige Grußwort ist hier zu lesen (Download):

 

Die Montessori-Gesamtschule startet mit einem neuen Schulleiter ins Schuljahr 2017/2018. Gregor Knors übernimmt das Amt von Hartmuth Schlüter-Müller. Gregor Knors ist seit mehr als zwanzig Jahren bereits Lehrer an der Montessori-Gesamtschule, kennt also alle und alles und wird sich bei der Leitung, wie auch bereits Hartmuth Schlüter-Müller vor ihm, durch ein Schulleitungsteam unterstützen lassen.

links „alt“, rechts „neu“.

Link zum Presseartikel in der Borkener Zeitung vom 26.08.2017

Eine lebendige Feier hatte sich der scheidende Schulleiter der Montessori-Gesamtschule, Hartmuth Schlüter-Müller, zu seiner Verabschiedung gewünscht. Und genau eine solche hat er bekommen. Bereits beim Eintreffen der Gäste spielte Mr. Brassident, eine Band mit ausschließlich Blechbläsern und einem Schlagzeuger, fetzigen Tanz-Funk und die Schüler und Gäste zeigten sofort, wie man sich zu solcher Musik bewegen kann.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Bunt gemischt und lebendig war dann auch das Programm der Feier, in dem sich Wortbeiträge der „Offiziellen“ mit Aktivitäten der einzelnen Klassen, musikalischen Beiträgen und persönlichen Rückblicken munter und lebendig abwechselten.

Den Start machten Jule-Marie-Jule, drei „Ehemalige“, die mit ihrem dreistimmigen A-Capella-Gesang für einen tollen Einstieg in das mehr als dreistündige Programm sorgten.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Dann verlas die Montessori Geschäftsführerin Anne Kastner ein überraschendes Grußwort der neuen Schulministerin, in dem diese sowohl die langjährige hervorragende Arbeit der Montessori-Gesamtschule und damit verbunden natürlich die auch die Arbeit des langjährigen Schulleiters ausdrücklich lobte.

Die zuständige schulfachliche Dezernentin bei der Bezirksregierung Münster, Dr. Brigitte Schulte, griff in ihrem Beitrag eher auf persönliche Erfahrungen mit Hartmuth in ihrer gemeinsamen Zeit in der Schulleitungsvereinigung und bei den Schulleiterdienstbesprechungen zurück.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Auch Borkens Bürgermeisterin, Mechthild Schulze-Hessing, verwies auf die Verdienste des Scheidenden. Und dies nicht nur in Bezug auf seine Leistungen als Schulleiter, sondern auch auf sein außerschulisches Engagement in Borken und seine politische Arbeit als sachkundiger Bürger im Schulausschuss des Rates der Stadt Borken.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

John Hondorp, Professor am Artez Conservatorium in Enschede und am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, spielte als Überraschungsgast am Flügel eine wunderschöne Improvisation.

Die Klasse 5 startete die Beiträge der einzelnen Klassen mit einer Ordensverleihung. Behängt mit 29 Papporden für „Offenes Ohr“ oder „Geduld“ verließ Hartmuth die Bühne. Luis Herre, Schüler der Klasse 10 mit dem Down-Syndrom, bedankte sich in einem kurzen aber bewegenden Betrag für alle Unterstützung, die er erfahren habe, „wenn er mal nicht so gut drauf“ war.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Eine Schülerinnengruppe aus den Klassen 8 und 9 zeigte zur Verabschiedung eine fetzige Tanznummer, für die die komplette Bühne frei werden musste und auch rasant genutzt wurde.

Nach den Worten des Vorsitzenden der Schulpflegschaft, Oliver Menk, und den „Videoschnipseln“ der SV, verpassten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 dem Scheidenden echte „Denkzettel“ in Form von kleinen Haftnotizen, die sie mit guten Wünschen für die Zukunft beschriftet hatten, und ihm nun an die Jacke hefteten.

Vor der notwendigen Pause sangen noch einmal die drei tollen Stimmen von Jule, Marie und Jule und Teil 1 der Feier wurde von Thomas Krüger, Sprecher des Vorstandes des Schulträges Montessori Borken e.V., beendet. Er nannte Hartmuth die Motorsteuerung der Montessori-Gesamtschule, die dafür sorgte, dass das Zusammenspiel der „Ventile“ jederzeit funktionierte ohne dass es zu einem vorzeitigen Verschleiß der Motorteile kam.

In der Pause blies Mr. Brassident den Gästen so richtig den Marsch, wobei die Tanzbewegungen eher verlangsamt waren, da gleichzeitig belegte Brötchen und Getränke gereicht wurden.

Teil 2 eröffnete die Klasse 7, die Hartmuth ein echtes Straßenschild mit der Beschriftung „Schlüter-Müller-Platz“ übergab, das nach den Sommerferien auf dem Schulhof der Schule installiert wird.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Dann wechselte das Programm vom Dank der Fördergemeinschaft der Montessori-Einrichtungen durch Annette Deelmann über ein Bilderrätsel der Klasse 8 (Hartmuth musste seine eigenen Eigenschaften wie „kontaktfreudig“, „hilfsbereit“, usw. erraten.) zu einem Beitrag ehemaliger Eltern, den diese jedoch durch eine ihrer Töchter vortragen ließen.  Zwei ehemalige Schülerinnen schenkten Hartmuth ein tolles Bild der Schulaula im kubistischen Stil und zeigten mit einem kleinen Video die Entstehung des Gemäldes.

Abschied Hartmuth Schlüter-Müller

Auch die Klasse 9 verabschiedete sich mit einem kleinen Video, in dem sie sich als Klasse immer wieder zu neuen Buchstaben zusammenfanden, die aneinandergereiht einen Gruß an Hartmuth bildeten. Der „neue“ Schulleiter Gregor Knors, sprach über die „die Schule als Dorf“, Hans-Werner Bick als „Alt-Kollege“ über die Zusammenarbeit des Schulleiters mit seinen Kolleginnen und Kollegen.  Lina Underberg, ebenfalls eine „Ehemalige“, spielte ein wunderschönes Musikstück auf dem Flügel, bevor der „Mann des Tages“ endlich selbst das Mikro ergreifen durfte. Wegen des ausgedehnten Programms reichte die Zeit für all seine Dankesworte an die ehemaligen Mitgründerinnen und Mitgründer der Montessori-Gesamtschule, an die Eltern, an die Verantwortlichen bei Montessori Borken e.V., an das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler, an die Wegbegleiter, an viele, viele andere nur noch knapp.

Als Abschluss trafen sich viele der Gäste noch einmal vor Mr. Brassident, um die Feier bei Musik, vielen „Wiedersehensgesprächen“ und jeder Menge guter Wünsche für den scheidenden Schulleiter ausklingen zu lassen. Fazit vieler Gäste: „Das war eine schöne und lebendige Feier.“ Und genau so war es ja auch gewünscht.

Link zum Presseartikel der BZ vom 13.07.2017

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