Wie alljährlich kurz nach Schuljahresbeginn waren fast alle Klassen der Montessori-Gesamtschule wieder auf „großer Fahrt“. Nur die neue Klasse 5 blieb zu Hause und nutzte eine Woche lang alle Räume der Schule für Sport, Spiel und Spannung einschließlich einer Übernachtung.

Klasse 6 zog es per Fahrrad nach Voorst, kurz hinter Dinxperlo, wo unsere Klassen schon seit Jahren bekannt sind und sich immer wieder auf dem tollen Gelände und den nahegelegenen Outdoor-Angeboten in Gendringen austoben.

Klasse 7 verbrachte traditionsgemäß eine Woche auf dem Campingplatz in Edam samt eigener Fahrräder. Auch dort ist die Fahrtenwoche seit Jahren bereits immer für uns reserviert. Jeweils zu viert in einer Campinghütte mit Selbstverpflegung ist für viele der Schüler*innen eine tolle Erfahrung. Auch ein Besuch Amsterdams, ein Bad im Ijsselmeer und das legendäre Kochduell auf jeweils zwei Herdplatten waren immer wiederkehrende Highlights.

Klasse 8 startete in Borkens Partnerstadt Whitstable an der Themsemündung. Einen kleinen Bericht der Schüler*innen finden Sie hier. (Link zum Schülerbeitrag?)

Klasse 9 verbrachte eine Woche auf Ameland, wobei auch das Wetter „mitspielte“ und so ein paar tolle Tage bei Ebbe und Flut möglich wurden.

Klasse 10 fuhr mit dem Zug in die Nähe von Immenstadt im Allgäu (Altmummen) und verbrachte die Woche bei auf einer Berghütte. Trotz „durchwachsenen“ Wetters waren Wanderungen (auch bis zu einem der Berggipfel) inklusive. (Link zum Schülerbeitrag?)

Einen kleinen Einblick gibt die Bildergalerie.

Die Klassen 8 und 10 berichten nachfolgend noch etwas ausführlicher...

Klasse 8: Whitestable

Wir, die Klasse 8 der Montessori-Gesamtschule Borken sind am Sonntagmorgen, den 17.09 2017 um 8.00 Uhr, in Gemen Richtung England losgefahren. Es war eine lange Fahrt, über zehn Stunden waren wir unterwegs und hatten viel Spaß, trotz eines strengen Busfahrers.

Ein bisschen Angst hatten wir, als wir in Calais ankamen und durch die lange Stacheldrahtzufahrt in den Hafen fuhren. Auch die vielen bewaffneten Soldaten schüchterten uns mächtig ein. Der Busfahrer sagte uns, dass Gefahrenstufe 1 im Hafenbereich sei und wir uns gut verhalten sollten. Die Fährfahrt selbst war klasse. Man bemerkte kaum den Seegang und auf der großen Fähre war viel zu entdecken.

Als wir endlich in Whitestable ankamen, erwarteten uns schon die Gastfamilien und begrüßten uns freundlich. Wir waren etwas angespannt, ob unser Englisch für eine gute Verständigung ausreichen würde. Bei uns in der Gastfamilie hat es gut geklappt.

Am nächsten Tag hatten wir eine interessante Hafen- und Stadtführung mit Herrn Roger Annable durch Whitstable. Er zeigte uns u.a. Schmugglergänge, die so schmal am Ende wurden, dass die dicken Soldaten nicht durch kamen.

Wir haben sogar Muscheln, die hier gesucht werden probiert. Naja, schon interessant, mit Essig.

Am Dienstag war unser Tag in London. Wir hatten in der Schule etwas über den „Royal Walk“ vorbereitet und sind davon auch ein Stück gegangen. Aber London ist so klasse – wir haben eine Filmproduktion gesehen, mit Schauspielern in alten Kostümen. Super. Allen hat London super gut gefallen.

Am Mittwoch standen der Besuch des Dover Castle an und ein Gang zu den weißen Klippen. Sehr beeindruckt waren wir von der massiven Festung mit ihren vielen Türmen und unendlich hohen Mauern.

Der Donnerstag war unser letzter Tag in England. Wir sind nach Canterbury gefahren und haben uns das mittelalterliche Städtchen angeschaut. Unsere Stadtführerin erklärte uns u.a., dass das College in Canterbury ganz viel Ähnlichkeit mit den Darstellungen in dem Film von Harry Potter hat. Später durften wir shoppen und unser letztes Geld ausgeben.

Am Freitag erreichten wir, müde und froh wieder zu Hause zu sein, Borken.

Es war eine sehr schöne Klassenfahrt.

Klassenfahrt 2017 Klasse 8 Dover

Klasse 10 in Altmummen

Am Sonntagmorgen machten wir uns auf den Weg in das kleine Dorf Altmummen bei Immenstadt im Allgäu. Start war am Bahnhof Wesel. Auf uns wartete eine 11stündige Zugfahrt mit allerdings nur sechs Umstiegen und insgesamt fast zwei Stunden Aufenthalten an verschiedenen Bahnhöfen.

Tag 2 führte uns zunächst in die Breitachklamm und dann auf den ersten Berg, wobei der Abstieg allerdings ausfiel. Stattdessen sausten wir auf der längsten Rodelbahn Deutschlands ins Tal.

Tag 3 war mit einem riesigen Volksfest, dem „Viehscheid“, gefüllt. Almabtrieb bedeutete, dass riesige Viehherden mit bunten Kränzen geschmückt durch das kleine Dorf getrieben wurden. Abends wurde noch ausgiebig gepokert und auch eine Geburtstagsfeier stand noch an.

Tag 4 hatte die erste längere Wanderung auf dem Plan. Es ging zwar mit einem kleinen Sessellift auf den Mittagberg aber dann den ganzen Weg wieder zu Fuß hinunter.

Tag 5 wartete mit der anstrengendsten Wanderung auf uns. Mit Hilfe des hauseigenen Wanderbegleiters ging es zuerst wieder mit dem Sessellift zum Iserberg, dann 500 Höhenmeter hinauf zum Gipfel, Foto machen und wieder die ganze Strecke hinunter. Für Bergamateure war das eine Herausforderung.

Tag 6 bestand nur aus Kofferpacken, Aufräumen und Zugfahrt.

Bewertung Klassenfahrt: Cool, lustig, nass, schön!

Klassenfahrt 2017 Klasse 10