Montessori Borken e.V. - Gesamtschule

Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Gesamtschule lesen und Fotos betrachten.
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Wieder begrüßte die Montessori-Gesamtschule ihren neuen 5.Klässler mit einem kleinen kurzen Starttag am 24. August. Wieder freuten sich 29 Neulinge auf die teils bekannten, teils unbekannten Mitschüler. Wieder gibt es zum Teil recht lange Schulwege; sie reichen diesmal von Bocholt bis Coesfeld. Und wieder gab es zum Abschluss der ersten Schulwoche von allen Klassen kleine Schultüten und kleine Begrüßungsgeschenke wie Küchlein oder Textmarker oder Schulbüchereiausweise u.a.

Schulstart Klasse 5 der Gesamtschule 2016

Wie an zwei weiteren Borkener Schulen fand auch an der Montessori-Gesamtschule ein Projekttag „Flucht und Flüchtlinge“ statt. Ins Leben gerufen wurde dieser Projekttag von der Stadt-SV, die ihre Idee beim Jugendforum der Stadt Borken präsentierte und damit den Beifall der Juroren und die entsprechende finanzielle Unterstützung durch die Stadt erhielt. 

Nils Kemper als Schülersprecher und Schulleiter Hartmuth Schlüter-Müller stellten den Schülern in einer Schulversammlung die Entstehung des Vorhabens und den Hintergrund eines solchen Projekttages dar. Ein kleines Video führte in das Thema ein, bevor sich die Schüler in vielen unterschiedlichen Gruppen mit dem Thema auseinander setzten. 

In allen Räumen der Schule und auch auf dem Gelände arbeiteten kleine Gruppen. So entstanden Reliefs in arabischer Schrift und Willkommensplakate für geflüchtete Kinder aus Kriegsgebieten. Erwachsene und aktuelle Schüler der Schule erzählten von ihren Fluchten aus Angola oder Syrien und das Gehörte wurde in Gedichten, Rollenspielen und Bildern (weiter)verarbeitet. Filme wie „Hope“ oder „Das Schicksal der Kinder von Aleppo“ wurden analysiert  und der Wohlgeruch orientalischer Gerichte zog durch die Schule. An den PC wurden kleine Flyer, in denen z.B. um Spenden für Flüchtlinge gebeten wurde oder die die Übersetzungen gängiger Begrüßungsformeln und –phrasen auflisteten, entworfen. In der Werkstatt entstanden Brettspiele, die im Orient gespielt werden, in Linolschnitt-Technik entstanden zahlreiche Druckvorlagen mit antirassistischen Sprüchen wie „Ich bin weder Ausländer noch Inländer sondern einfach nur Mensch!“Eine Schülergruppe hatte sich auf den Weg ins Haus der Begegnung gemacht und verbrachte mit 25 Erwachsenen aus mehreren Ländern den Schultag mit Denkspielen und Knobeleien. Zwei riesige Wandgemälde regten zur Auseinandersetzung mit dem Thema an („Im Frieden beerdigen die Kinder ihre Väter, im Krieg die Väter ihre Kinder.“) und das Stichwort „Rassismus“ wurde in einem Mini-Film und einer PPP bearbeitet. Zahlreiche Bilder beschäftigten sich mit den Ursachen einer Flucht aus der vertrauten Heimat in die Fremde. Schließlich war auf einer der entstandenen Arbeiten zu lesen „Wenn sich Nazis wegen der vielen Ausländer nicht mehr auf die Straße trauen, brauchen wir mehr Ausländer.“  

Viele der entstandenen Arbeiten aus allen beteiligten Schulen sind ab dem 24. August im Borkener Stadtmuseum zu betrachten.

Projekttag "Flucht und Flüchtlinge"Erwachsene und Schüler hatten Spaß beim Denken und Knobeln im Haus der Begegnung.

 

 

Fotos vom Sommerfest

Wir haben gerade ein sehr schönes Sommer-Schul-Fest erlebt, das wieder zu vielen Begegnungen mit ehemaligen Schüler_innen führte. Schön war es zu erfahren, wo es die eine oder den anderen hin „verschlagen“ hat, was die nun erwachsenen Ehemaligen so treiben (privat und beruflich), wen man noch erkannte und bei wem man (zu) lange überlegen musste.

Berührt hat mich, dass die allermeisten unserer Ehemaligen der Ansicht waren, dass die Montessori-Gesamtschule sie umfassend und gründlich auf die Zeit nach der Sekundarstufe I vorbereitet hatte. Dies habe ich als Lob und Anerkennung empfunden.

Melissa Schnitzer

Dies passt gut zu einem Brief einer Entlassschülerin des Jahrgangs 2015, der uns vor kurzem erreichte. Mit ihrem Brief wollte die Schülerin unseren Antrag  an die  Bezirksregierung auf eine gerechtere personelle Ausstattung der Montessori-Gesamtschule unterstützen.

 

 

Bitte lesen Sie selbst:

(Hans-Werner Bick)

Nachdem unser ehemaliger Schüler Thomas Wendt nach vielen Medaillen bei den nationalen Special Olympics auch bei den Special Olympics World Games in Los Angeles 2015 eine Goldmedaille im Tennis gewinnen konnte, ...

 Thomas Wendt bei der Siegerehrung im Einzel Pete Sampras und Thomas Wendt
 Thomas Wendt bei der Siegerehrung im Einzel              ...und mit Pete Sampras.

 

... kommt nun eine neue Erfolgsmeldung.

Eva-Maria Wolters, wie Thomas Wendt ehemalige Schüler_in der Montessori-Gesamtschule in Borken, gewann bei den Nationalen Special Olympics 2016 in Hannover in ihrer Gewichtsklasse die Goldmedaille im Judo.

Eva-Maria Wolters

Special Olympics Deutschland (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Special Olympics ist heute mit nahezu 5 Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten.

4.800 Athletinnen und Athleten, unter ihnen auch 351 Unified Partner ohne Behinderung, haben unter dem Motto „Gemeinsam stark“ in 18 Sportarten ihr Bestes gegeben und Besucher, Gäste und die Öffentlichkeit mit ihren sportlichen Leistungen und ihrer Lebensfreude begeistert.

Insgesamt waren mit Familienangehörigen, Trainern und Betreuern, den mehr als 2.200 freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Kampf- und Schiedsrichtern und Aktiven ca. 14.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die sportliche Großveranstaltung involviert. In der Veranstaltungswoche kamen 25.000 Besucher zu den 20 Sportstätten und feierten gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten.

Eva-Maria Wolters wird bei einem Klassentreffen Anfang Juli ihren ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern der Montessori-Gesamtschule sicher mit Stolz ihre Goldmedaille präsentieren.