Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Gesamtschule lesen und Fotos betrachten.
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Unter dem Motto "Alles in Bewegung" veranstaltete die Montessori Gesamtschule ihre diesjährige Kultur-Projektwoche.


Das Programm reichte vom  Animationsfilmen mit bewegten Bildern über zahlreiche Workshops zu verschiedenen Tanzformen und Formen der Körperarbeit bis zum Bau eines Floßes und einer Kettenreaktionsmaschine, sowie der Sammlung von Geräuschen (field recording) und deren Komposition zu einem Klangmenü.

Am Freitag wurden die Ergebnisse der einzelnen Workshops den übrigen Schülern, den Eltern und weiteren Interessierten vorgestellt.

Link zur Bildergalerie der Abschlussveranstaltung.

Die Projektwoche wurde von zahlreichen Künstlern und (Bewegungs-)Experten - dazu zählten auch drei ehemalige Schüler/innen der Schule - unterstützt.

 

Mit Bezug zu dem Thema der Projektwoche sind im Foyer der Schule in den nächsten Wochen großformatige Fotos der Fotografin Birgit Röpke von einer Ballettaufführung am Nationaltheater München zu sehen. Die Ausstellung ist öffentlich und täglich von 8 bis 16 Uhr in der Montessori-Gesamtschule zugänglich.

 

Link zur Bildergalerie.


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Liebe Eltern, liebe Interessierte,

hiermit möchten wir euch auf eine Veranstaltung des Flüchtlingsrates Borken e.V. und der Montessori-Gesamtschule aufmerksam machen und dazu herzlich einladen.

Wenn auch räumlich fern, sind die Auswirkungen des Krieges in Syrien in Form der hier eintreffenden Flüchtlinge bzw. neuen Zuwanderer mitlerweile auch im Raum Borken, mitunter auch im eigenen Umfeld (Nachbarschaft, Schule, ...) deutlich wahrnehmbar.

Vielfach ist aus dieser Wahrnehmung und Kenntnis von syrischen Familien schnell ein hohes Maß an Engagement und Hilfsbereitschaftschaft erwachsen, so dass viele der Zuwanderer bereits unterstützt werden konnten und sich willkommen fühlen.

Aus der Bekanntschaft mit den syrischen Familien erwächst aber auch die Kenntnis und das Bewußtsein für Sorgen, die für die Zuwanderer ungelöst bleiben.

Eine dieser Sorgen ist, dass enge Familienangehörige (mit Referenznummern) nur noch in einem zeitlich begrenzten Zeitraum nachkommen und hier einreisen dürfen, wenn sie nach der Definition der Ausländerbehörde so abgesichert sind, dass sie die hiesigen Sozialsysteme für einen bestimmten Zeitraum nicht belasten. Für die Absicherung einreiseberechtigter syrischer Familienangehöriger muss diesem Grundsatz gemäß ein entsprechendes Einkommen nachgewiesen werden (auf diese Absicherung muss aber vielfach nicht zurück gegriffen werden). Soweit es ihnen möglich war, haben die hier lebenden syrischen Familien diese Absicherung für ihre Angehörigen geleistet, aktuell sind ihre Möglichkeiten ausgeschöpft und Familienangehörige können nur noch einreisen, wenn es weitere Personen gibt, die bereit sind diese Absicherung zu leisten.

Bei der Veranstaltung des Flüchtlingsrates Borken e.V. und der Montessori-Gesamtschule werden nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Lührmann
- neben einem Informationsteil zur aktuellen Situation in Syrien
- und Informationen zu den Einreisebestimmungen durch Mitarbeiter des Kreises Borken
- und Informationen zur Situation in Borken durch Mitarbeiter der Stadt Borken
- vor allem auch syrische Familien selber ihre Situation darstellen und Kontakt  zu einer interessierten und hilfsbereiten Öffentlichkeit suchen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr/Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen und zur Verbreitung dieser Informationen beitragen würdet!

Mit herzlichen Grüßen
 
Michaela Müller& Hartmuth Schlüter-Müller

Von nahezu unterhalb des Meeresspiegels bis zu mehr als 2000 m über dem Meeersspiegel verteilt lagen die diesjährigen Ziele der Klassenfahrten. Während sich die Klassen 5 und 6 wegen möglicher "Heimwehkinder" noch in der Nähe von Borken ( in Voorst kurz hinter Dinxperlo und in Dülmen) aufhielten, zog es die Siebtklässler traditionsgemäß nach Edam, die Achtklässler nach England, die Klasse 9 nach Ameland und die Abschlussklasse ins Kleinwalsertal.

 

Heimwehkinder gab es, aber niemand musste deshalb nach Hause (!!!) Ansonsten gab es viele Erlebnisse und Erfahrungen (siehe Beitrag "Kleinwalsertal"), die anscheinend in allen Klassen für gute Stimmung und viel Abwechslung sorgten. Einen Eindruck vermittelt die Fotogalerie unter diesem Link.

Als die 26 Schüler und Schülerinnen aus der Klasse 10 der Montessori-Gesamtschule/innen am frühen Sonntagmorgen um 05.30 Uhr ins Kleinwalsertal aufbrachen mit der Aussicht in den folgenden acht Tagen in den Bergen zu wandern, war bei vielen von Vorfreude kaum etwas zu spüren. In das Vorgefühl, vielleicht ein unpassendes Ziel gewählt zu haben mischte sich mitunter sogar Unsicherheit, Angst.

Als die Schüler/innen dann 14 Stunden später die Unterkunft erreichten – eine  bei jedem Schritt knarzende und eher spartanisch eingerichtete Hütte mit wenigen Duschen, engen Toiletten und ohne WLAN  -  war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Warum solche Einschränkungen und Strapazen für eine so sinnlose Unternehmung mit sehr zweifelhaftem Genuss?

Warum sich dann in den folgenden Tagen die anfänglichen Zweifel in Luft auflösten und aus der Ablehnung eine Begeisterung wurde, erklärt Daniel so: „Am Anfang war jeder Schritt und jede Bewegung ein Schock, weil ich mich ausgeliefert fühlte und solche körperlichen  Schaukelbewegungen und Belastungen nicht kannte, aber je mehr wir gelaufen sind, umso stärker ist mein Vertrauen gewachsen. So heftig der Aufstieg am Walmendingerhorn zum Gipfelkreuz auf 2000 Höhenmeter auch war …, dass mich die Mitschüler da hoch gebracht haben, war unglaublich.“ Sein Mitschüler Moritz, der seit vielen Jahren auch in der Jugendfeuerwehr aktiv ist, nennt einen anderen Grund:  „Anfangs haben wir gedacht, dass wir bescheuert sind, aber je mehr wir unternommen haben, umso mehr haben wir uns auch schwierigen Aufgaben gestellt und die sportlichen und technischen Herausforderung gesehen und unsere Technik beim Ziehen und Schieben so verbessert, dass es richtig Spaß gemacht hat.“

Als schließlich am sechsten Tag der Reise 16 Schüler/innen eine sechsstündige Wanderung über den Fiderapass entlang eines Grades auf die Kanzelwand machten, wobei  über 1100 Höhenmeter zu überwinden waren, waren auch die letzten Zweifel verflogen: Bergwanderungen bieten faszinierende Panoramen, sind aber eine Herausforderung an die eigene Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit, sie  erfordern gegenseitige Hilfe, schmieden zusammen und wer sie meistert ist stark und kommt nach oben, und … im Anschluss daran, wenn der Schmerz nachlässt, schmeckt auch noch das selbst zubereitete Essen viel besser. Dass mit solchen Touren durchaus auch die Gefahr besteht einer Sucht zu verfallen, war bereits am nächsten Morgen zu erkennen, als sich acht Schüler/innen nach wenigen Stunden Schlaf um 05.30 Uhr trotz Blasen und Blessuren aufmachten, um den Sonnenaufgang von oben zu erleben.

Erschöpft, aber um die Erfahrung der eigenen Stärken und Möglichkeiten bereichert kommentierten die Schülerinnen und Schüler die Fahrt bei ihrer Ankunft in Borken nach acht Tagen am späten Sonntagabend kurz aber eindeutig: ‚Es war spitze und wir sind spitze!‘