Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Gesamtschule lesen und Fotos betrachten.
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Liebe Eltern, liebe Interessierte,

hiermit möchten wir euch auf eine Veranstaltung des Flüchtlingsrates Borken e.V. und der Montessori-Gesamtschule aufmerksam machen und dazu herzlich einladen.

Wenn auch räumlich fern, sind die Auswirkungen des Krieges in Syrien in Form der hier eintreffenden Flüchtlinge bzw. neuen Zuwanderer mitlerweile auch im Raum Borken, mitunter auch im eigenen Umfeld (Nachbarschaft, Schule, ...) deutlich wahrnehmbar.

Vielfach ist aus dieser Wahrnehmung und Kenntnis von syrischen Familien schnell ein hohes Maß an Engagement und Hilfsbereitschaftschaft erwachsen, so dass viele der Zuwanderer bereits unterstützt werden konnten und sich willkommen fühlen.

Aus der Bekanntschaft mit den syrischen Familien erwächst aber auch die Kenntnis und das Bewußtsein für Sorgen, die für die Zuwanderer ungelöst bleiben.

Eine dieser Sorgen ist, dass enge Familienangehörige (mit Referenznummern) nur noch in einem zeitlich begrenzten Zeitraum nachkommen und hier einreisen dürfen, wenn sie nach der Definition der Ausländerbehörde so abgesichert sind, dass sie die hiesigen Sozialsysteme für einen bestimmten Zeitraum nicht belasten. Für die Absicherung einreiseberechtigter syrischer Familienangehöriger muss diesem Grundsatz gemäß ein entsprechendes Einkommen nachgewiesen werden (auf diese Absicherung muss aber vielfach nicht zurück gegriffen werden). Soweit es ihnen möglich war, haben die hier lebenden syrischen Familien diese Absicherung für ihre Angehörigen geleistet, aktuell sind ihre Möglichkeiten ausgeschöpft und Familienangehörige können nur noch einreisen, wenn es weitere Personen gibt, die bereit sind diese Absicherung zu leisten.

Bei der Veranstaltung des Flüchtlingsrates Borken e.V. und der Montessori-Gesamtschule werden nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Lührmann
- neben einem Informationsteil zur aktuellen Situation in Syrien
- und Informationen zu den Einreisebestimmungen durch Mitarbeiter des Kreises Borken
- und Informationen zur Situation in Borken durch Mitarbeiter der Stadt Borken
- vor allem auch syrische Familien selber ihre Situation darstellen und Kontakt  zu einer interessierten und hilfsbereiten Öffentlichkeit suchen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr/Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen und zur Verbreitung dieser Informationen beitragen würdet!

Mit herzlichen Grüßen
 
Michaela Müller& Hartmuth Schlüter-Müller

Von nahezu unterhalb des Meeresspiegels bis zu mehr als 2000 m über dem Meeersspiegel verteilt lagen die diesjährigen Ziele der Klassenfahrten. Während sich die Klassen 5 und 6 wegen möglicher "Heimwehkinder" noch in der Nähe von Borken ( in Voorst kurz hinter Dinxperlo und in Dülmen) aufhielten, zog es die Siebtklässler traditionsgemäß nach Edam, die Achtklässler nach England, die Klasse 9 nach Ameland und die Abschlussklasse ins Kleinwalsertal.

 

Heimwehkinder gab es, aber niemand musste deshalb nach Hause (!!!) Ansonsten gab es viele Erlebnisse und Erfahrungen (siehe Beitrag "Kleinwalsertal"), die anscheinend in allen Klassen für gute Stimmung und viel Abwechslung sorgten. Einen Eindruck vermittelt die Fotogalerie unter diesem Link.

Als die 26 Schüler und Schülerinnen aus der Klasse 10 der Montessori-Gesamtschule/innen am frühen Sonntagmorgen um 05.30 Uhr ins Kleinwalsertal aufbrachen mit der Aussicht in den folgenden acht Tagen in den Bergen zu wandern, war bei vielen von Vorfreude kaum etwas zu spüren. In das Vorgefühl, vielleicht ein unpassendes Ziel gewählt zu haben mischte sich mitunter sogar Unsicherheit, Angst.

Als die Schüler/innen dann 14 Stunden später die Unterkunft erreichten – eine  bei jedem Schritt knarzende und eher spartanisch eingerichtete Hütte mit wenigen Duschen, engen Toiletten und ohne WLAN  -  war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Warum solche Einschränkungen und Strapazen für eine so sinnlose Unternehmung mit sehr zweifelhaftem Genuss?

Warum sich dann in den folgenden Tagen die anfänglichen Zweifel in Luft auflösten und aus der Ablehnung eine Begeisterung wurde, erklärt Daniel so: „Am Anfang war jeder Schritt und jede Bewegung ein Schock, weil ich mich ausgeliefert fühlte und solche körperlichen  Schaukelbewegungen und Belastungen nicht kannte, aber je mehr wir gelaufen sind, umso stärker ist mein Vertrauen gewachsen. So heftig der Aufstieg am Walmendingerhorn zum Gipfelkreuz auf 2000 Höhenmeter auch war …, dass mich die Mitschüler da hoch gebracht haben, war unglaublich.“ Sein Mitschüler Moritz, der seit vielen Jahren auch in der Jugendfeuerwehr aktiv ist, nennt einen anderen Grund:  „Anfangs haben wir gedacht, dass wir bescheuert sind, aber je mehr wir unternommen haben, umso mehr haben wir uns auch schwierigen Aufgaben gestellt und die sportlichen und technischen Herausforderung gesehen und unsere Technik beim Ziehen und Schieben so verbessert, dass es richtig Spaß gemacht hat.“

Als schließlich am sechsten Tag der Reise 16 Schüler/innen eine sechsstündige Wanderung über den Fiderapass entlang eines Grades auf die Kanzelwand machten, wobei  über 1100 Höhenmeter zu überwinden waren, waren auch die letzten Zweifel verflogen: Bergwanderungen bieten faszinierende Panoramen, sind aber eine Herausforderung an die eigene Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit, sie  erfordern gegenseitige Hilfe, schmieden zusammen und wer sie meistert ist stark und kommt nach oben, und … im Anschluss daran, wenn der Schmerz nachlässt, schmeckt auch noch das selbst zubereitete Essen viel besser. Dass mit solchen Touren durchaus auch die Gefahr besteht einer Sucht zu verfallen, war bereits am nächsten Morgen zu erkennen, als sich acht Schüler/innen nach wenigen Stunden Schlaf um 05.30 Uhr trotz Blasen und Blessuren aufmachten, um den Sonnenaufgang von oben zu erleben.

Erschöpft, aber um die Erfahrung der eigenen Stärken und Möglichkeiten bereichert kommentierten die Schülerinnen und Schüler die Fahrt bei ihrer Ankunft in Borken nach acht Tagen am späten Sonntagabend kurz aber eindeutig: ‚Es war spitze und wir sind spitze!‘

Wieder starteten 28 neue Fünftklässler mit großen Erwartungen und kleinen Unsicherheiten in der Montessori-Gesamtschule. Etliche kannten sich schon aus der Grundschule, einige sind ebenso wie ihre Eltern, ganz „neu“ in den Montessori-Strukturen. Ihnen allen galt ein herzliches Willkommen, als sie von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern mit kleinen Geschenken begrüßt wurden.

Mein Name ist Stefanie Krämer, ich bin 41 Jahre jung, geboren im Rheinland und wohne seit  einigen Jahren gemeinsam mit meinem Sohn Julian (8 Jahre), 2 Katzen und unserem Wachhund Luna in Rhede-Krechting.

Seit dem 01. August 2014 habe ich das Sekretariat der Montessori-Gesamtschule Borken übernommen. Ich weiß, dass ich in große Fußstapfen trete und auch ich möchte mich bei meiner Vorgängerin, Frau  Gisela Schmettkordt-Schweers, herzlich für die hervorragende Arbeit der letzten 25 Jahre und für die nette Einarbeitung bedanken. Ich werde das Büro in Ihrem Sinne und natürlich im Sinne von Montessori mit viel Herz und Verstand weiterführen.

Meine berufliche Laufbahn begann ich mit der Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau in meiner alten Heimat bei Euskirchen. Nach einigen Jahren in der Buchhaltung habe ich erste Erfahrungen im Sekretariat sammeln dürfen und meine Vorliebe dafür entwickelt. Im Jahr 1996 zog ich nach Bocholt und fing bei der Siemens AG als Debitorenbuchhalterin an. Nach einigen Jahren zog es mich aber wieder ins Sekretariat und ich übernahm die Teamassistenz und Leitung des Sekretariats der Vorentwicklung von Siemens Mobile. Als der Chef dieser Abteilung das Angebot erhielt, das Produktmanagement von Siemens Mobile in München zu übernehmen, verließ auch ich das Münsterland und verlebte einige Jahre in Bayern. Leider nahm es mit Siemens Mobile nach dem Verkauf an BenQ Mobile kein gutes Ende und auch ich musste durch die Insolvenz gehen.  Das Heimweh trieb mich dann im Jahr 2007 wieder nach Rhede, wo ich mich zunächst der Erziehung meines Sohnes widmete.

Nach langer Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz, mit übergangsweise Tätigkeiten in 2 kleineren Unternehmen als Sekretärin, bin ich nun endlich dort angekommen, wo ich mich in den letzten Jahren immer gesehen habe: Schulsekretärin und dann auch noch bei Montessori: Volltreffer!!! Wenn mich in den letzten Jahren jemand gefragt hat, was möchtest Du denn am liebsten machen, habe ich immer gesagt, ich möchte meinen Beruf gerne mit Kindern oder Tieren verbinden. Hier habe ich nun beides und fühle mich seit dem 1. Tag pudelwohl.

Ich bedanke mich bei allen Kollegen und Kolleginnen, der Montessori e. V., den Eltern, die ich bereits kennenlernen durfte und ganz besonders bei den Schülern und Schülerinnen für das freundliche und herzliche Willkommen an der Montessori-Gesamtschule. Ich werde jedem mit Rat und Tat beiseite stehen und freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit.