Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Gesamtschule lesen und Fotos betrachten.
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Gestern sind zwei Esel in den Stall auf dem Schulbauernhof gezogen und heute wurden sie von den Sechstklässlern der Gesamtschule begrüßt. Bei den beiden Langohren handelt es sich um eine Stute und ein sechs Monate altes Stuten-Fohlen. Die beiden sind sehr stark mit einander verbunden, allerdings nicht verwandt. Am Dienstagabend untersuchten sie zunächst ihr neues Zuhause und nahmen Kontakt mit Alea, dem Hof-Pony, auf. Offensichtlich fühlen sich die beiden Esel schon ganz wohl. Sie sind jedoch noch etwas vorsichtig und noch nicht ganz so zutraulich wie in ihrer gewohnten Umgebung. Aber das wird sich bestimmt bald ändern.

 

Nachdem im letzten Jahr leider der Esel Felix und das Maultier Moses verstorben sind, war schnell klar: Alea kann nicht alleine bleiben. Zum 25-jährigen Jubiläum der Gesamtschule kam einiges an Spenden für einen Esel zusammen, und so machten sich Ela und Renée auf die Suche nach geeigneten Tieren. Fündig wurden sie bei einem Züchter in Reken. Weil die Tiere dort so zutraulich, verschmust und so süß waren, ging dann alles ganz schnell.

 

 

Die sechste Klasse nahm die beiden neuen Mitarbeiter in Empfang:

Was die Esel jetzt noch brauchen ist ein Name. Alle Kinder der Montessori-Einrichtungen können Vorschläge einreichen. Eine Jury wählt dann zwei passende Namen für die Esel aus. Die Vorschläge können die Kinder auf Plakate schreiben, die bald in den Einrichtungen ausgehängt werden. 

Ein Multiprofessional geht

„Verwaltungschefin“ Gisla Schmedtkordt-Schweers in der Montessori-Gesamtschule verabschiedet

„Jetzt, wo die Schule mit ihrem 25. Geburtstag gezeigt  hat, dass sie alt genug ist, um ohne mich auszukommen, bin ich alt genug, um ohne die Schule auszukommen.“, so die Abschiedsworte einer „Urmutter“ der Montessori-Gesamtschule. Gisela Schmedtkordt-Schweers, langjährige Chefin im Schulbüro,  wurde in den Ruhestand verabschiedet. Schon bevor die Montessori-Gesamtschule Borken überhaupt ihren „Betrieb“ im Jahre 1989 aufnahm, gehörte Gisela Schmedtkordt-Schweers bereits  dazu. Denn schon ab 1988 begleitete sie  die Gründungsgruppe der Schule, 1989 wurde sie „Verwaltungschefin“ der Schule, ein Jahr später war sie auch für 8 Jahre Mutter zweier Schülerinnen der Schule, noch ein Jahr später war sie für zwei Jahre Mitglied des Vorstandes des Trägervereins. Damit war sie Gründerin, Eltern, Mitarbeiterin und Arbeitgeberin, und somit  eine der ganz wenigen Personen, die alle Facetten des „Montessori Borken e.V.“  kennenlernen konnte. Mit einer Schulfeier verabschiedeten sich jetzt Schüler, Eltern und das Kollegium der Schule von der Frau, die über 25 Jahre die Geschicke dieser einmaligen Schule mitleitete. Sie war „Filter“ für Elternanfragen, -beschwerden und –sorgen, sie war die Haushaltsexpertin und Haushaltsverwalterin der Schule, Personalverwaltung der Schulmitarbeiter, Buchhalterin und Schulsekretärin in einer Person.  Zu ihren Aufgaben gehörten u.a. auch die Organisation des Schülerspezialverkehrs, die Information der Eltern, die Einholung von Angeboten für Klassenfahrten oder Kopierer-Leasing, das Aufbringen von Pflastern und das Verabreichen von Wärmflaschen an bestimmten Tagen. Ihren Sachverstand als Wächterin der Finanzen brachte sie regelmäßig in den Sitzungen des Schulleitungsteams und in den Teamsitzungen des Kollegiums ein. Schulleiter Hartmuth Schlüter-Müller zeichnete noch einmal den gemeinsamen Weg von den Gründungsvorbereitungen durch die schwierigen Anfangsjahre über die Verleihung des Jakob-Muth-Preises bis zur tollen 25-Jahrfeier im Juni diesen Jahres nach. „Ohne dich wäre diese Schule nicht das, was sie ist, und sie würde auch nicht da stehen, wo sie heute steht.“, so sein Fazit der langjährigen Zusammenarbeit. Die Schüler verabschiedeten sich mit einem selbstgedichtetem Lied (Ich träume jetzt von dir, warum bleibst du nicht hier…), mit Rosen und „Über“lebensmitteln, mit selbstgebackenen Törtchen und Blumensträußen von „ihrer Gisela“. Die SV überraschte sie mit einem Album, das Fotos sämtlicher Schülerinnen und Schüler der vergangenen 25 Jahre enthielt.  Das Abschiedsgeschenk des Lehrerkollegiums und des Trägervereins an Gisela Schmedtkordt-Schweers war ein Notebook. Damit sei gewährleistet, dass der Kontakt zur Schule zumindest elektronisch niemals abreißen könne und dass ihre Nachfolgerin im Schulbüro jederzeit die Möglichkeit habe, sich einen Rat oder die eine oder andere Auskunft einzuholen. Ein Eis für alle Schüler und ein „Grillerchen“ für alle Erwachsenen aus der  Montessori-Gesamtschule auf dem Schulbauernhof rundeten die Verabschiedung ab.

Wo kann Kunst besser erfahren werden, als bei einem Künstler in seinem Atelier? Wenn dann noch der Künstler seine Werke auf einer grünen Wiese bei strahlendem Sonnenschein präsentiert und alle Fragen ausführlich beantworten kann, sind das beste Voraussetzungen für Schüler, selbst in einen kreativen Prozess einzutauchen. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 am Donnerstag den 26. Juni auf dem Skulpturenfeld 84 der Familie Kuhlmann zunächst zeichnerisch mit den Werken von Ulrich Kuhlmann auseinandersetzen. Anschließend ging es in das Atelier des Künstlers, eine voll ausgestattete Schmiedewerkstatt, um dort eine Skulptur aus Stahldraht zu fertigen. Bei einem Picknick auf der Wiese konnten die Werke der Mitschüler bestaunt werden. Zu guter Letzt wurde aus den Einzelskulpturen der Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Ulrich Kuhlmann und Gabi Tüshaus noch ein Gemeinschaftskunstwerk geformt, das demnächst in der Gesamtschule bewundert werden kann.

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Viele Wege – ein Ziel

Auf ganz unterschiedlichen Wegen seien die Schülerinnnen und Schüler vor sechs Jahren angekommen, so eröffneten die Klassenlehrer Bernadette Schröder, Carmen  Mancedo und Gerd Memering ihren Beitrag auf der Abschlussfeier in der Montessori-Gesamtschule. Und auf unterschiedlichen Wegen mit dem gemeinsamen gleichen Ziel „Mein erfolgreicher Schulabschluss“ sei es dann auch sechs Jahre weitergegangen. Alle Zehntklässlern seien auf dem von ihnen eingeschlagenen Weg auch punktgenau am Ziel angelangt; manche auf langen anstrengenden Klettersteigen, andere mit kleinen Umwegen oder kleinen Pausen, wieder andere durch steile Serpentinen, einige auch auf vierspurigen Autobahnen oder zumindest relativ bequemen Wegen. Als Lehrer konnten sie nicht immer genau überblicken, wer sich gerade wo befand, da gelegentlich nicht zu sehen war, ob die von ihnen vorgeschlagenen Wege überhaupt genutzt wurden. Nun aber gehe es auf neuen Wegen weiter und dazu wünschten sie ihrer Abschlussklasse viele gerade, vielleicht sogar schon erprobte Wege, jedoch mit gelegentlichem Rauf und Runter. Nur dadurch blieben Wege auch abwechslungsreich und interessant. Zu den Abschlusszeugnissen gab es deshalb für jeden noch einen kleinen Kompass - damit auf den weiteren Wegen nie die Orientierung verloren gehe.

Schulleiter Hartmuth Schlüter-Müller las aus einem Bilderbuch über das Meerschweinchen Miro vor. Miro ist nicht groß, nicht klein, es gibt nichts, was er besonders gut könnte, also ist er einfach immer mittendrin. Er macht sich wie alle anderen auf den Weg zum Gewinnerstein, wo wie jedes Jahr "Das beste Meerschwein" überhaupt gewählt wird. Der Weg ist lang, es gibt allerhand Hindernisse, Abkürzungen, Abenteuer, Aufregungen. Miro ist in einer Gruppe unterwegs. Der eine kann dies, die andere das, und mit vereinter Anstrengung kommen schließlich auch sie zum Gewinnerstein. Die besten, größten, stärksten, schlausten Meerschweinchen sind längst schon da und stellen sich dem Wettbewerb. Am Ende aber gewinnt Miro. Begründung: "Miro will nicht um jeden Preis etwas Besonderes sein. Aber er tut, was er kann. Und das tut er immer so gut er es kann. Damit hilft er sich und anderen, die um ihn herum sind." Als Gewinner wünscht Miro sich, dass er nicht ein Jahr lang allein auf dem Gewinnerstein sitzen muss, er will das Beste überhaupt: einfach Mittendrin sein. Und so ging auch an die Entlassschüler der Wunsch, immer das Beste zu geben ohne immer gleich der oder die Beste sein zu wollen. Und darauf zu achten und dabei zu helfen, dass möglichst immer alle „mittendrin“ sein können, ohne dabei jedoch sich und seine ganz individuellen Ziele zu vergessen. Die Schüler gestalteten traditionsgemäß ihre Entlassfeier mit vielen eigenen musikalischen, poetischen und medialen Beiträgen selbst. Die Klassensprecherinnen Theresa Merten und Rebecca Thebingbuß stellten die Entwicklung ihrer Klasse in den vergangenen sechs Jahren zu einer lebendigen, herausfordernden aber alle tragenden Klassengemeinschaft vor. Sie  dankten ihren Lehrern für ihre Audauer und ihren „Mut“ im Umgang mit ihnen. Ihr Dank ging auch an ihre Eltern, verbunden mit einem (Eigen)Lob für solch tolle erfolgreiche Söhne und Töchter.

Ihren erfolgreichen Abschluss feierten:

Julie Bauer, Jana Altmann, Larissa Brinkhues, Maxi Brokamp, Lukas Hanowski, Annika Hertog, Katharina Hügging, Luan Ibishi, Maurice Jacobs, Emma Klassen, Lukas Kreilkamp, Aaron Leiting, Daniel Liesner, Theresa Merten, Jule Rickert, Nils Roters, Max Rudolf, Tim Schnieders, Jannik Späker, Sinan Sunar, Julia Tenhagen, Svenja Teriete, Rebeca Thebingbuß, Lukas Weber, Charlotte Wiemer

Das 25-jährige Bestehen der Montessori-Gesamtschule haben

  • ehemalige, aktuelle und zukünftige Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern,
  • Lehrerinnen und Lehrer und Mitarbeiter der Montessori-Einrichtungen,
  • Nachbarn und Freunde,
  • Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft, sowie
  • Neugierige

am 17.05.2014 mit einem offiziellem Festakt, einem großen Schulfest und einer zünftigen Party und Disco am Abend gebührend gefeiert.

 

Zur Einstimmung auf die pädagogischen Herausforderungen der nächsten
25 Jahre präsentierte das Kinocenter Borken in Kooperation mit der Montessori-Gesamtschule in einer öffentlichen Sonderveranstaltung bereits am 14.05.2014 den Film "Alphabet" von Erwin Wagenhofer

Weitere Informationen zum Film sind zu finden unter: www.alphabet-film.com

 

Am 17.05.2014, fast pünktlich um 11.00 Uhr, begann der Jubiläumstag mit dem Festakt in der Aula der Gesamtschule. Timo Schnitzer führte kurzweilig durchs Programm und sorgte dabei für manchen Schmunzler.

Grußworte auf der Festveranstaltung hielten

  • der Staatssekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Herr Ludwig Hecke,
  • die Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin der Fraktion DIE GRÜNEN im Ausschuss für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Frau MdL Sigrid Beer,
  • der Landrat des Kreises Borken, Herrn Dr. Kai Zwicker.

 

 

 

 

 

 


In ihrem Beitrag "25 Jahre - ein Rückblick" ließen Hartmuth Schlüter-Müller und Hans-Werner Bick die vergangenen 25 Jahre noch einmal Revue passieren, brachten verschiedene Hürden und Herausforderungen noch einmal in Erinnerung und beschrieben wie und mit wessen Hilfe diese Klippen umschifft werden konnten. Unterstützt und unterbrochen wurden sie durch kleine prägnante Musikbeiträge des gesamten Kollegiums der Schule. 

Der renommierte Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Oelkers (Universität Zürich) ist in einem Festvortrag "Liegen wir richtig?" auf die aktuelle Schulentwicklung in Deutschland und deren regionale Auswirkung, sowie mögliche Zukunftsperspektiven der Montessori-Gesamtschule als Schule in privater Trägerschaft eingegangen.

Der Vortrag in leicht abgewandelter Form ist hier zu finden. 

Nähere Informationen zu Prof. Dr. Jürgen Oelkers sind hier zu finden.

 

"25 Jahre in 120 Sekunden" komprimierte die Lerngruppe Darstellen und Gestalten aus den Klassen 9 und 10 sehr anschaulich die bisherige Schulkarriere.

"Was ist aus euch geworden? Was habt ihr mitgenommen?" Diese Fragen richtete Timo Schnitzer in einem Interview an die ehemaligen Schülerinnen und Schüler Lisa Wiesmann (1996), Tim Burmeister (1999), Stefan Frechen (1999), Simon Lenartz (2001), Thomas Wendt (2001), Anne Tüshaus (2002), Carolin Schaub (2003), Viktoria Wiemer (2010) und Kirsten Liesner (2010).

Das gesamte Interview kann hier auf Youtube angesehen werden.

Die aktuellen und ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Schule Chira Scheidner (Kontrabass - Kl. 6), Hanna Winking (Violine), Frau Nachiko Ueno (Violine - ehem. Mutter & Violinenlehrerin), Alva Vriesen (Violine - Kl. 8) Jule Rickert (Gesang - Kl. 10), Linus Kämper (Klavier - Bufdi), ____ (Cajon), Max Blumentrath (Klavier - Abschlussjahrgang 2002), Malte Grotendorst (Gitarre - 2005), Kai Finke (Gesang - 2006), Jens Winkelmann (Gitarre u. Gesang - 2011), sowie der kleine Schulchor unter Leitung von Bianca Tarulli rahmten diese Bei- und Vorträge mit musikalischen Darbietungen ab.

Nach diesem etwas längeren, aber sehr kurzweiligen Festakt begann auf dem gesamten Schulgelände das große Schulfest.

Bei

  • zahlreichen Mitmachangeboten für alle Altersgruppen, wie Malstation, Bastelstand, Holzwerkstatt, Ponyreiten, Spielstationen,
  • einem reichhaltigen Essensangebot von hausgemachten Kuchen und Salaten und frisch Gegrilltem und einem vielseitigen Getränkeangebot,
  • aber auch Gesprächsmöglichkeiten - besonders für die ehemaligen Schülerinnen und Schüler - an den Fotowänden und in ruhigerer Atmosphäre,
  • wurde allen aktiven, ehemaligen und künftigen Schülern und Eltern und auch allen anderen Besuchern des Schulfestes Zeit und Raum gegeben, gemeinsam Spaß zu haben, sich über die vergangenen 25 Jahre auszutauschen und in die Zukunft zu blicken.
   
   

 

 

Gekrönt wurde der Festtag mit einer großen Party mit Livemusik in der Aula und einer Disco für die Jugendlichen in der Werkstatt der Schule.

Den Einstieg machte die Big Band „Just mixed“, 22 Musiker/innen in ungewöhnlicher Besetzung. Entstanden ist die Band aus der inklusiven Arbeit der Musikschule Bochum. 

http://www.youtube.com/watch?v=SAqAMfCQkdM
Webseite der Band  http://www.justfunbigband.tumblr.com

Weiter ging's um ca 22:00 Uhr mit "MÄLKA"- Soul, Rock und Pop

In der Disco legten die ehemaligen Schüler Gerrit Kersting und Leon Schmidt als DJ-Team Listen instinct auf.

Für diejenigen, die an diesem Abend nicht auf Fußball verzichten konnten, richtete das Organisationsteam ein Public Viewing für das Pokalendspiel aus.

Ein Link zu einer ersten Bildergalerie.

Ein Link zu einer weiteren Bildergalerie.

Weitere Videobeiträge folgen in Kürze.

In den regionalen Medien wurde ausführlich über das Jubiläum berichtet:

Borio.TV (19.05.2014)

Borkener Zeitung (19.05.2014)

BZ-Online (19.05.2014)

Borkener Zeitung (17.05.2014)

BZ-Online (17.05.2014)

Kobinet (14.05.2014)

Borkener Zeitung (10.05.2014)

Hartmuth Schlüter-Müller zieht in einem Bericht im Jahrbuch des Kreises Borken für das Jahr 2015 anlässlich Jubiläums eine Zwischenbilanz.

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