Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Grundschule lesen und Fotos betrachten.
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Die Firma Netgo hat der Montessori-Grundschule im Rahmen der Erneuerung ihrer medialen Ausstattung zusätzlich 4 Laptops für den Unterricht gespendet.

Der Umgang mit Medien ist in der heutigen Zeit für die meisten Kinder selbstverständlich. Deswegen erlernen die Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule den verantwortungsvollen Umgang mit dem PC. Sie erwerben Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Herausforderungen in einer von Medien beeinflussten Welt gerecht zu werden.

Die Firma Netgo unterstützt diesen Ansatz und ermöglicht der Montessori-Grundschule mit ihrer Spende, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht lernen, selbstverständlich und selbständig mit dem Computer umzugehen. Mit Hilfe der Laptops kann das Arbeiten am PC sehr flexibel am eigenen Arbeitsplatz des Schülers/der Schülerin stattfinden und stellt so einen fester Bestandteil der Montessori-Freiarbeit dar. Mit Hilfe verschiedener Lernprogramme können die Schülerinnen und Schüler mit ausgesuchter Lernsoftware arbeiten. Die älteren Schülerinnen und Schüler schreiben erste kleine Texte am PC. Die Viertklässler erstellen im Rahmen des Unterrichts eine Themenarbeit. Hier lernen sie, wie sie effektiv Informationen aus dem Netz nutzen und wie sie ansprechend eine Arbeit gestalten können.

Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler haben einige Kinder gemeinsam mit den Schulleiterinnen Sandra Gießing und Britta Huvers die Laptops in Empfang genommen. Toll, dass wir jetzt in jeder Klasse noch einen zusätzlichen Laptop nutzen können!

Epochenfahrt aller Erst- und Zweitklässler der Montessori-Grundschule

Im Rahmen des Epochenthemas „Textiles Gestalten mit Wolle und Garn“ besuchten alle Erst- und Zweitklässler die Weberei im TextilWerk in Bocholt, um etwas über die Arbeit des Webers zu erfahren.

Gespannt und neugierig betraten die Kinder die große Eingangshalle des Textilwerkes, wo sie direkt von zwei netten Museumsführerinnen in Empfang genommen und begrüßt wurden.

Beim Betreten der Weberei lag immer noch der Geruch von Öl und Arbeit in der Luft und die eingeschalteten Webstühle ratterten so laut, dass die Kinder sich Ohren zugehalten haben. Dieser Lärm und Geruch war für tausende Männer und Frauen vor 100 Jahren harter Arbeitsalltag.

Die Kinder durften dann auch selber die Technik des Webens an einem Handwebstuhl erproben und lernten ganz nebenbei die Begriffe „Kettfaden“, „Schussfaden“ und „Schiffchen“ kennen.

Besuch des Textilmuseums in Bocholt

Besonders die Vorführung der großen Dampfmaschine, die die Keilriemen für die Webstühle und Maschinen antrieb, war sehr beeindruckend für die Kinder.

Einen besonders schönen Abschluss bildete die Erstellung eines eigenen Musterheftes mit Stoffen aus dem TextilWerk. Verschiedene Stoffarten wie z.B. Nessel, Frottier, Kalmuck, Seide, Plüsch und Jute wurden in das eigene Musterheft geklebt und durften am Ende der Führung mit nach Hause genommen werden.

Die Begeisterung bei den Kindern war sehr groß und die Motivation für das Weben in der Epoche geweckt. Dieser Besuch war sehr informativ und ist auf jeden Fall empfehlenswert.

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Romina Winkeler hat bei der Kreisentscheidung der Schulen den 2. Platz des Lesewettbewerbs gewonnen. 12 Kinder haben vor ca. 60 Zuschauern  vorgelesen. Bewertet wurde das flüssige Lesen, die Betonung und die Vorstellung des Lesestückes. Als Belohnung gab es danach einen kleinen Imbiss und natürlich die Preisverleihung mit Urkunden und Büchern als Geschenk.

Lesewettbewerb 2017

Lesewettbewerb 2017

 

Seit einigen Jahren findet auch an unserer Grundschule für den 1. und 2. Jahrgang das Projekt “Borkens starke Kinder” statt. Während der 7 Termine die von Kerstin Freitag geführt werden, geht es darum das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken. Sie haben die Möglichkeit ihre eigenen Stärken und Schwächen besser kennenzulernen und sie sollen den Umgang mit anderen Kindern für Ihren Schulalltag üben. So ungefähr sehen die einzelnen Stunden aus: 

  1. Vorstellung und Kennenlernen
  2. Alles rund um Gefühle
  3. Was kann ich gut? Was kann ich nicht so gut? „Ich bin ein Goldschatz“
  4. Körpersprache und „Stop-Hand“  (mit Rollenspielen)
  5. Gegenseitig Helfen
  6. Gruppe und Gemeinschaft

6-8 Wochen Pause

  1. Reflektion und Erinnerung (Verinnerlichung)

Die Stunden werden abwechslungsreich für die Kinder gehalten. Es gibt immer eine kleine Gesprächsrunde und eine praktische Übung im Wechsel. Es ist schön zu sehen wie die Kinder miteinander umgehen und wie sie sich auf die Rollenspiele einlassen. Ganz wichtig ist, dass jeder in der Gruppe wahrgenommen wird und jeder zu Wort kommen kann. Im Vordergrund steht immer „wie habt ihr Euch bei den Übungen gefühlt“.

In der Fotogalerie sind ein paar Eindrücke aus der 4. Einheit zusammengestellt. Die Stunde startet mit einem Spiel für den „festen Stand“ und Körperhaltung. Paarweise sollen die Kinder ihren Gegenüber aus dem Gleichgewicht bringen. Hier geht es natürlich nicht um Stärke. Die Kinder erfahren, dass Gleichgewicht und Taktik auch einen kleineren und schwächeren Partner zum Gewinner machen kann. Toll ist, dass solche Übungen sichtlich Berührungsängste der Kinder untereinander nehmen.

Als nächstes geht es um Körpersprache. „Wie wirke ich auf andere Kinder wenn ich Kopf und Schultern hängen lasse“ „Wie kann ich Konfliktsituationen mit Körpersprache verhindern“. Nach der Theorie können die Kinder ihre Körperspannung und und festen Stand üben. Die Gruppenleitung versucht sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Hier ist große Konzentration bei den Kindern zu spüren.

„Der Kampf gegen mich selbst“ ist eine Einheit in der es ebenfalls wieder darum geht zu erkennen, dass körperliche Kraft nicht Alles ist und darum seine eigene Willenskraft zu schulen. Die Kinder nehmen wieder einen festen Stand ein und heben Ihre Arme seitwärts auf Schulterhöhe. Alle Kinder schaffen dieses Mal, mit eisernem Willen die 2 Minuten Marke zu überschreiten. Viele Kinder und auch Lehrerinnen schaffen es zwischen 2-5 Minuten und einige der Kinder knacken die 5 Minuten Marke - mit Stolz – versteht sich. Frau Freitag berichtet, es sei spannend zu sehen, dass hier eben oft die stilleren Kinder lange durchhalten.

Das letzte Thema dieser Stunde ist die berühmte „Stop-Hand“. Die ich seit dem mein Sohn letztes Jahr schon an diesem Projekt teilgenommen hat, schon sehr oft gehört habe. Mein Sohn würde sie gerne auch außerhalb der Schule als allgemeingültig sehen und er ist immer sehr empört wenn dies bei anderen Kindern nicht der Fall ist. Die „Stop-Hand“ wird von Kerstin Freitag anschaulich erklärt und anhand von kleinen Situationen deutlich gemacht. Ich habe das Gefühl, da das Projekt jetzt schon seit mehreren Schuljahren durchgeführt wird, hat sich diese Regel „die Stop-Hand zu zeigen“ als eindeutig ernstzunehmende Grenze bei den Kindern durchgesetzt. Wird diese Warnung mehrmals klar vorgebracht, der andere nimmt sie aber nicht ernst, dann ist der nächste Schritt für die Kinder sich bei anderen Kindern, Betreuern, Bufdis oder Lehrern Hilfe zu holen.

Ich denke, dieses Projekt ist eine tolle Sache für unsere Kinder. Mein Eindruck war, dass alle Kinder gerne mit Kerstin Freitag für dieses Zusatzangebot zusammen kommen. Ich denke, dass es Ihnen eine tolle Möglichkeit gibt ihre eigenen Grenzen und die Anderer besser kennenzulernen.

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(Britta Huvers)

Viele kreative Kostümierungen und eine tolle Stimmung waren auf der diesjährigen Karnevalsparty der Grundschule zu finden, wie die Fotos in der Bildergalerie zeigen.

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