Montessori Borken e.V. - Grundschule

Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Grundschule lesen und Fotos betrachten.
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Seit dem Schuljahr 2015/2016 erstrahlt der Sachunterrichtsraum im neuen Glanz und kann nun endlich mit neuem Mobiliar multifunktional genutzt werden.

Sachunterrichtsraum Grundschule

Zu den neuen Tischen und Stühlen sind zwei Whiteboards und eine Tafel hinzugekommen, die viel Platz bieten, um die verschiedenen Unterrichtsinhalte anschaulich darzustellen.

Sachunterrichtsraum Grundschule

Die integrierte Küchenzeile kann zum einen innerhalb des Sachunterrichts genutzt werden, sie wird aber besonders innerhalb der individuellen Förderung eingesetzt. Beim Kochen oder bei den lebenspraktischen Übungen können die Schülerinnen und Schüler wertvolle Lernerfahrungen machen.

Sachunterrichtsraum Grundschule

Kennt ihr eigentlich die „Kicherzwerge“ im Sternbusch?

Diese Frage können nun die 57 Kinder des ersten und zweiten Jahrgangs aus den Klassen A, B, C und D beantworten. Sie waren am 29.10.2015 mit ihren Lehrerinnen im Rahmen des Epochenthemas „Herbst“ im Sternbusch und haben dort zusammen viele aufregende Abenteuer erlebt.

Nach der Ankunft am Sternbusch erfuhren die Kinder, dass in diesem Wald das Volk der Kicherzwerge lebt. Sie sind klein und scheu und haben Angst vor den Riesen, die ebenfalls im Sternbusch hausen. Um in das Land der Kicherzwerge zu gelangen, mussten die Kinder drei Aufgaben lösen, die ihnen die Zwerge gestellt hatten. Neben der Schnelligkeit wurde auch der Mut in zwei verschiedenen Spielen trainiert, ehe die Kinder dann mit geschlossenen Augen an einem Seil zum Zaubertor geführt wurden. Dabei wurde die dritte Aufgabe erfüllt, in der das besonders leise Schleichen geübt wurde. Am Zaubertor angekommen, gingen alle Kinder hindurch und entdeckten sogleich viele Behausungen und Wohnungen der Zwerge in Baumwurzeln und Astlöchern. Ein abgestecktes Feld von ca. 9m2  bildete einen Rahmen auf dem Waldboden, in den die Kinder nun Geschenke für die Zwerge bauen konnten. So entstanden fantasiereiche Objekte, wie z.B. ein großer Garten mit großen Blättern für die Beschattung bei starker Sonne, eine Liegewiese, ein Tipi und sogar ein Bällchenbad aus Eicheln. Zum Abschluss des ersten Teils wurde das gemeinsame Werk begutachtet und gegenseitig gewürdigt. Das gemeinsame Frühstück zusammen im Wald durfte natürlich auch nicht fehlen. Das tolle Herbstwetter untermalte diese besondere Atmosphäre.

Waldausflug 1. und 2. Grundschuljahrgang

In einem zweiten Teil waren beide Gruppen mit dem Revierförster Holger Eggert verabredet, der auf sehr kindgerechte und interessante Art und Weise mit den Kindern den Wald entdeckte. Neben der Bestimmung von Bäumen und deren Alter, zeigte er auch den Entstehungsprozess einer kleinen Eiche und gab auf die vielen Fragen der Kinder geduldig Antworten. Seinen persönlichen Erlebnissen im Wald zum Beispiel mit einem Wildschwein lauschten die Kinder gespannt und lernten ganz nebenbei Begriffe wie Rotte, Keiler, Bache, Frischlinge und Kessel (Nest) kennen. Einen besonderen Höhepunkt für die Kinder bildete das Markieren eines Baumes mit dem „Reißhaken“, der die zu fällenden Bäume für die Waldarbeiter kennzeichnet. Jedes Kind durfte eine tiefe Furche mit dem Reißhaken in den Baum ritzen.

Damit endete ein erlebnisreicher und spannender Vormittag im Wald und die Kinder kamen mit gesammelten Blättern und anderen Fundsachen zurück in die Schule.

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Auch in diesem Jahr ging’s mit dem Drahtesel vom 05.-08. Mai 2015 los...Treffpunkt war ein Großparkplatz in Oeding, Ziel das Haus Oldenkott in Vreden – knapp 28 km standen großen und kleinen Pedaltretern bevor. Bereits beim Start war die Aufregung unter den Kindern zu spüren. Schon auf dem Parkplatz wurden gegenseitig Koffer und Rucksäcke beäugt: „Hast Du auch Deine Ninjago-Figuren mit?“, „Welche Süßigkeit hast Du für die Fahrt dabei?“…aufgeregt wurde gepackt, organisiert und gequatscht. Auch einigen Eltern war die Aufregung anzumerken: “Schafft „die Kleine/der Kleine“ das auch wirklich?“, „Werden nicht alle nass?“. Und wirklich: die ersten dunklen Wolken zeigten sich am Himmel und der Wind tat sein übriges. Doch der Startschuss für die 4 eingeteilten Gruppen wurde gegeben- „notfalls stellen wir uns unter“ war eine vergnügte und optimistische Einstellung der Lehrerinnen Sandra und Sabine. Den Kindern schien das Wetter nebensächlich zu sein- und das war ja die Hauptsache…Die idyllische Fahrt führte vorbei an hübschen niederländischen „Kotten“, die Kinder fuhren geübt und gesittet hintereinander her. Nach 10 Minuten die erste Frage einer Erstklässlerin: „Wann sind wir endlich da?“. Doch nette kleine Trinkpausen und eine große Pause, Erzählungen während des Fahrens, kleinere Überholmanöver und nicht zuletzt eine große Portion Willenskraft zusammen mit einer tragenden Gruppengemeinschaft brachten alle Kinder ohne größere Blessuren, noch relativ fit aussehend- und vor allem trocken- ans Ziel. Sogar die Sonne ließ sich blicken.

Ruhig und im Grünen gelegen stießen die ersten Kinder beim Anblick des Hauses schon erste Freudenschreie aus: „Wie toll es hier ist…“. Die Freudenjuchzer hörte man auch bei ersten Erkundungen durch das Haus und Zimmerinspektionen. Der „Mädeltrupp“ machte es sich in einem gemeinsamen Bettenlager gemütlich- die Jungs rotteten sich z.B. im „Ninjago“- oder „BaBo“-Zimmer zusammen. Nun hieß es Bettenbeziehen, Schrank einräumen, Kuscheltiere dem richtigen Bett zuordnen…staunend konnte reges Treiben und eine große Selbständigkeit der Kinder beobachtet werden. Im Flur wurde ein bereits ausgehängter Plan für die Woche gesichtet…es stand einiges auf dem Programm, unter anderem als weiteres (Pedaltreter-) Highlight der Besuch des Zwillbrocker Venns. Wieder wurden einige Kilometer per Fahrrad zurückgelegt. Neben festgelegten Programmpunkten wie z.B. Zumbatanz und Lagerfeuer mit Stockbrot gab es immer wieder viele Möglichkeiten des freien Spiels (angesagt waren vor allem der Tischkicker, Fußball und Erkundungen des nahe gelegenen Flusses (mit Matschgarantie)…Doch auch die Phantasie der Kinder brachte die Gemeinschaft auf interessante Ideen. So wurde von einigen Kindern eine „Modenschau“ organisiert- nicht „Prêt  à-porter“ sondern „All-day-wear“- …es wurden kurzerhand Matten als Laufsteg aufgebaut und taugliche Modeaccessoires zusammengesucht- Sonnenbrillen, kurze und lange Hosen, Röcke…beäugt von einer Jury, die Punkte fürs beste Outfit vergab. So ergab sich ein witziger „Cat-walk“, bei dem es viel zu lachen gab. Für Essen, stimmungsvolle Musik und spannende Geschichten wurde durch tatkräftige Unterstützung angereister Eltern gesorgt.

Die Rückfahrt per Fahrrad verlief problemlos. Einige Kinder waren sichtlich ermüdet- teilweise heiser- aber glücklich. Ein dickes Dankeschön an alle Mitwirkenden- allen voran Sandra und Sabine als Klassenlehrerinnen. Sie zeigten auch hier wieder, wie gute Organisation gemischt mit Spontanität, klaren Ansagen an den richtigen Stellen und Freude am Umgang mit den Kindern aussehen kann. Alles in allem eine gelungene und ereignisreiche Klassenfahrt, die sicherlich immer wieder für schöne Erinnerungen bei Kindern, Lehrern und Eltern sorgen wird.

Carmen V. (Mutter, Klasse A)

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Nachdem der Umbau bzw. Anbau an unserer Schule durchgeführt worden war, wurde im Altbau des Schulgebäudes ein Raum für den Snoezelraum reserviert. Mangels finanzieller Mittel wurde dieser Raum allerdings lange Zeit nur als Stilleraum genutzt und war mit einem Teppichboden und einem Schrank mit Materialien zur Entspannung ausgestattet. Jedoch war der Wunsch, diesen Raum endlich als Snoezelraum nutzen zu können, immer groß. 

Die konkreten Planungen für den Snoezelraum begannen im Schuljahr 2013/2014 damit, gemeinsam im Kollegium zu überlegen, welche Ausstattung im Snoezelraum benötigt bzw. gewünscht wird. Schnell war klar, dass es Ausstattungselemente gibt, die unbedingt in dem Snoezelraum-Konzept enthalten sein sollten (wie z.B. ein großes Wasserbett mit einer Bassbox darunter, die die Musik über das Wasserbett an den Körper, der darauf liegt, weitergibt).

Mitte des Schuljahres 2013/14 wurde in Zusammenarbeit mit der Firma LOMA nach diesen Vorgaben und dem zur Verfügung stehenden Budget ein Raumkonzept entwickelt. Nachdem schließlich alle baulichen Vorbereitungsmaßnahmen (neue Tür und Elektroinstallationen) fertiggestellt wurden, entstand der neue Snoezelraum. 

Besonders für Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf soll dieser Raum ein Ort der Entspannung und der Wahrnehmungsförderung sein. Die unterschiedlichen Elemente in diesem Raum können viele Stimulationen für alle Wahrnehmungsbereiche bieten: farbiges Licht und Lichteffekte, Wandprojektionen und Filme zur visuellen, aromatische Düfte zur olfaktorischen und speziell komponierte Entspannungsmusik zur auditiven Anregung. Das Liegen auf dem Wasserbett stimuliert den vestibulären Bereich (Gleichgewichtssinn).

Durch den Snoezelraum wird eine Umgebung geschaffen, die der Entspannung dient, Selbsterfahrungen ermöglicht und die verhaltensregulierend wirkt. Deswegen ist dieser Raum auch für Schülerinnen und Schüler ohne Förderbedarf eine gute Möglichkeit, losgelöst vom Unterrichtsalltag und Alltagsstress zu entspannen und wieder ganz bei sich zu sein, den eigenen Körper wahrzunehmen, alltägliche Stress-Situationen besser zu bewältigen und Aggressionen abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. 

Seit dem Schuljahr 2014/15 wird der Snoezelraum daher den ganzen Tag über von den Pädagogen mit den unterschiedlichen Schülergruppen genutzt.