Montessori Borken e.V. - Grundschule

Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Grundschule lesen und Fotos betrachten.
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Sabine Winter

Mein Name ist Sabine Winter und ich bin 30 Jahre alt. Ich wohne mit meinem Mann Matthias Winter in Weseke. Seit Beginn dieses Schuljahres arbeite ich in Klasse A gemeinsam mit Sandra Gießing.

Mit den Erst- und Zweitklässlern der Klasse A bin ich außerdem im Epochenunterricht zusammen. Viele kennen mich aber inzwischen auch schon vom Englischunterricht im zweiten Jahrgang, dem Schwimmunterricht mit den Erst- und Zweitklässlern oder aus dem Unterricht im vierten Jahrgang.

Nach meinem Abitur und der Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich ein berufsvorbereitendes soziales Jahr an einer Förderschule absolviert. In dieser Zeit habe ich erfahren, dass es mir Freude macht, Kinder individuell zu fördern und in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Somit entschied ich mich für das Studium der Sonderpädagogik an der Technischen Universität in Dortmund. Meinen schulischen Vorbereitungsdienst habe ich am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Gelsenkirchen und in einer Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale und Soziale Entwicklung in Recklinghausen absolviert. Außerdem habe ich verschiedene integrative Lerngruppen in einer Hauptschule in Recklinghausen unterrichtet. Das Gemeinsame Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen finde ich besonders spannend und interessant. Während meiner Arbeit an der Montessori-Grundschule erlebe ich immer wieder, wie wertschätzend und verständnisvoll die Schülerinnen und Schüler miteinander umgehen. Das finde ich sehr beeindruckend.

Ich bedanke mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Grundschule, den Eltern und besonders den Schülerinnen und Schülern für das freundliche und herzliche Willkommen an der Montessori-Grundschule. Die Arbeit macht mir viel Spaß. Ich freue mich auf viele frohe Begegnungen und weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit!

Am 03.04. war es soweit. Die Kinder der 1. und 2. Jahrgänge luden zum Epochenfest ein. Es wurde das musikalische Märchen Peter und der Wolf von Sergei Prokofjew vorgeführt.

Die Besonderheit dieses musikalischen Märchens, welches bereits 1936 entstand,  zeichnet sich darin aus, dass jeder Figur ein bestimmtes Instrument zugeordnet ist. Die Handlung wird von einem Sprecher vorgetragen. Bevor die Vorführung begann, informierte Romina das Publikum über die Entstehungsgeschichte von Peter und dem Wolf.  Zuvor stimmte Liam das Publikum mit einem Fagottspiel ein.

Die Vorführung war ein Ereignis, dass für die Schüler im Vorfeld eine Menge Arbeit bedeutete. Neben den Schauspielern und Tänzern, die ihre Rollen einstudieren mussten, gab es auch noch zwei weitere Gruppen, die ihren Beitrag für die Inszenierung von Peter und der Wolf leisteten. Die eine Gruppe hat fantasievoll die Kostüme gebastelt, die andere Gruppe hat die Bühnenbilder gestaltet.

Die Mühen der Arbeit haben sich gelohnt! Vor einem zahlreichen Publikum in der vollen Aula der Grundschule wurde die Vorführung von Peter und dem Wolf zu einem großen Erfolg.

Tolle Bühnebilder, zwischen denen sich die Tänzer und Schauspieler, in den selbst hergestellten Kostümen, gekonnt bewegten, sorgten für eine kurzweilige Unterhaltung. Die Mühen der Kinder und Lehrer wurden durch den tosenden Applaus der begeisterten Zuschauer belohnt.

 

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Veröffentlicht: 10.04.2014

Für die Schülerinnen und Schüler der Montessori-Grundschule Borken hieß es in dieser Woche „Mathe mal ganz anders“. In der diesjährigen Projektwoche drehte sich alles um Mathematik. Eine der ältesten Wissenschaften, als Schulfach häufig unbeliebt und mit dem Image des „trockenen Lehrstoffes“  behaftet, gab es hier  zum Erleben, Anschauen und Begreifen. Die Pädagogen bereiteten dazu mehrtägige Angebote vor, die die Kinder in klassenübergreifenden Gruppen wählen konnten.

Dabei begaben sich Erst- und Zweitklässler in der Gruppe „Geometrie im Alltag“ auf die Suche nach geometrischen Grundformen im Klassenraum und auf dem Schulgelände. Räumliche und ebene Figuren wurden gebastelt, gemalt, als Muster gelegt, berechnet und gestaltet.

Die Schüler des dritten und vierten Jahrgangs erlebten „Geometrie zum Anfassen“, arbeiteten mit Würfeln, Kugeln, Pyramiden und Zylindern und gingen der Frage nach, was eigentlich ein Dodekaeder ist.

In einer anderen Gruppe für Erst- und Zweitklässler wurde gemessen und gewogen, was das Zeug oder besser das Maßband und die Waage hält. So wurde im Wald erkundet, wie hoch und dick Bäume sind und ausprobiert, wieviel Wasser in unterschiedliche Gefäße passt. Die Schüler lernten Messgeräte und Waagen kennen und stellten selbst welche her.

Manchmal kommt es auf den Blickwinkel des Betrachters an und oft ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint – diese Erfahrung machten die Mädchen und Jungen bei der Beschäftigung mit optischen Täuschungen und lernten bei einer Exkursion in den Sternbusch anschaulich, was eine Perspektive ist. Dass Mathe auch ein Kinderspiel sein kann, erlebten die Kinder bei Bewegungs- und Gesellschaftsspielen rund um die Mathematik.

In der Projektgruppe „Money Money Money“ beschäftigten sich die Teilnehmer intensiv mit dem Thema Geld. Sie lernten den Wert der Münzen und Geldscheine kennen, legten in ihrem eigenen Einkaufsladen Preise fest und übten das Bezahlen und Herausgeben von Geld.

Nach dem Motto „Mathematik kann verzaubern“ drehte sich für die teilnehmenden Dritt – und Viertklässler in dieser Gruppe alles um mathematische Zaubertricks, Knobeleien und römische Zahlen.

Die Fußball-Fans unter den Schülerinnen und Schülern gingen in der Projektgruppe „Mit Mathe Tore schießen“ den Fragen nach, ob der Ball wirklich rund ist, was Mathematik mit Fußball zu tun hat und wie groß die Chance ist, dass wir Fußball-Weltmeister werden.

Schule einmal anders – die ganze Woche über herrschte rege Betriebsamkeit bei den Schülern in den Klassen und auf dem Schulhof. Miteinander Mathematik spielerisch erfahren, Zusammenhänge experimentell begreifen und erkennen, wo uns die Mathematik im Alltag begegnet und nützt – die Schüler waren sich einig, dass Mathe ganz schön spannend sein kann.

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Dr. Sabine Kauer

 

 

 

Veröffentlicht: 04.04.2014

Wie werden die Schülerinnen und Schüler der Montessori-Einrichtungen in Borken heutzutage mittags verpflegt? Davon machte sich Jan Kruithoff, selbst ehemaliger Schüler der Montessori-Grundschule und nun gelernter Koch, ein Bild.

Sehr zufrieden zeigte er sich bei einem Besuch der Grundschulmensa während eines Mittagessens. Gehören doch die Montessori-Grund- und Gesamtschule, wie künftig auch das Kinderhaus, zu den wenigen Einrichtungen, in denen das Mittagessen noch selbst täglich frisch und aus regionalen Produkten zubereitet wird. „Dies ist auch mir wichtig bei meiner täglichen Arbeit in der Restaurantküche. Schön, dass auch gerade meine ehemalige Grundschule dieses Prinzip verinnerlicht hat,“ stellt Jan Kruithoff erfreut fest. Ergänzt werden die Zutaten durch Obst und Gemüse, das die Schülerinnen und Schüler im eigenen Schulgarten anbauen und ernten. So erleben sie aus erster Hand den Kreislauf der Natur und lernen die Produkte noch mehr zu schätzen, die sie täglich essen. „Dabei achten wir selbstverständlich darauf, dass alle Komponenten einer ausgewogenen Ernährung berücksichtigt werden“, erklären die Köchin der Schule, Maria Gesing, und Anne Kastner, Geschäftsführerin des Montessori-Trägervereins.

Mit 300,00 €, die er anlässlich der Neueröffnung seines Lokals Schnieders & Jan für die Montessori-Grundschule gesammelt hatte, unterstützt Jan Kruithoff nun den Bau neuer Hochbeete, sowie den Kauf von Saat- und Pflanzgut für den Schulgarten, damit die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin viel Obst und Gemüse für das eigene Mittagessen ernten können.

Der ehemalige Montessori-Grundschüler und nun gelernte Koch, Jan Kruithoff, überzeugte sich von dem gesunden Mittagessen in der Mensa und den Anbaumethoden im Schulgarten der Montessori-Grundschule