Einblicke

Hier können Sie einen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten, können Berichte von Veranstaltungen rund um die Montessori-Kinderhaus lesen und Fotos betrachten.
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Veröffentlicht: 13.09.2013

Die Gruppenräume, der Flur und das Treppenhaus des Kinderhauses wurden in den Sommerschließungszeiten mit frischer Farbe gestrichen und erstrahlen nun in neuem Glanz. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter/innen des Kinderhauses Hand angelegt und die gesamte „vorbereitete Umgebung“ neu gestaltet und vieles umorganisiert.

Auch wenn noch nicht alle Ideen umgesetzt sind, so geben uns die Reaktionen der Kinder, Eltern und Besucher des Kinderhauses darin recht, vieles richtig gemacht zu haben!

Vielen Dank an die vielen fleißigen Helfer im Team!

Fabian Lind

 
 
 

Veröffentlicht: 13.09.2013

Gewachsen

zu anfang wart ihr fremde für mich
die mir eine hand gereicht haben
ich konnte sie gebrauchen

jetzt bin ich
neugierig auf euch.

zu anfang war ich eine fremde für euch
die an eure tür geklopft hat.
ihr habt sie geöffnet.

jetzt geht ihr
auf mich zu.

zu anfang wusstet ihr nicht
was ihr mit mir spielen sollt.

jetzt reiten wir
als indianer durch die prärie.

zu anfang wusste ich nicht
was ich mit euch reden soll.

jetzt steht mein
mund nicht mehr still.

zu anfang habe ich von „mir“ geredet
jetzt sage ich ständig „wir“.

zu anfang habt ihr „euch“ nur gesehen
jetzt suchen wir „uns“.

(Annette Breucker)

 

Liebe Kinder, liebe Eltern und Freunde von Montessori-Borken,

zum neuen Kinderhausjahr habe ich die pädagogische Leitung des Kinderhauses übernommen. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und bin bereits jetzt neugierig, Euch/Sie kennen zu lernen.

Im letzten Jahr bin ich 40 Jahre alt geworden und habe zwei Kinder – Lotta (11 Jahre) und Frida (6 Jahre). Beide besuchten das Integrative Montessori-Kinderhaus in Coesfeld. Meine Frau Astrid Lind ist stellvertretende Leitung des Kinderhauses in Coesfeld. Vor acht Jahren sind wir nach Dülmen-Merfeld gezogen und fühlen uns dort sehr wohl.

Nach meiner Ausbildung zum Diplom-Sozialpädagogen (FH) habe ich als sozialpädagogische Fachkraft im Integrativen Montessori-Kinderhaus Essen e. V. meine berufliche Tätigkeit aufgenommen. Dort war ich seit mehr als 13 Jahren in verschiedenen Funktionen beschäftigt. Neben der Erfahrung als pädagogische Fachkraft im integrativen Hort des Kinderhauses konnte ich mich als pädagogische Fachkraft in einer integrativen Kindertagesstättengruppe für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren, als Sicherheitsbeauftragter, als stellvertretende pädagogische Leitung und als pädagogische Leitung des Integrativen Montessori-Kinderhauses in Essen beweisen.

Neben meiner Qualifikation als Diplom-Sozialpädagoge (FH) bin ich Fachwirt für Erziehungswesen (KA). Darüber hinaus habe ich den vom Institut für soziale Arbeit e. V. in Münster angebotenen Zertifikatskurs „Kinderschutzfachkraft n. § 8a“ erfolgreich absolviert und im Jahr 2000 das Montessori-Diplom an der FH Münster erworben.

Ich hoffe, dass sich so manche Tür öffnet und wünsche mir einen offenen, ehrlichen und verantwortungsvollen Umgang miteinander.

Ein schönes Kinderhausjahr wünscht

 

Fabian Lind

Veröffentlicht: 13.09.2013

Ein ganz besonderer Abschied sollte es werden. Dachten doch die Erzieherinnen bereits mit der Abschlussfeier die Schulkinder für den nächsten Abschnitt ihres Weges entlassen zu haben, überraschten diese das Kinderhaus am 2.9.2013. Die Kinderhaus-Kinder, Erzieher (im Bild vertreten durch Sarah Nischik und Isabell Theben), die neue Leitung Fabian Lind und seine Vertreterin Marion Resing bekamen bei einer feierlichen Übergabe eine Feuerschale für den Garten des Kinderhauses. So unvergessen wie die schöne Zeit im Montessori-Kinderhaus werden auch die neun Schulkinder Max, Jule, Jorin, Simon, Anna, Jakob, Taylor, Anton und Luc sein. Ihre Namen werden sich in Zukunft auch weiter im Kinderhaus finden, denn sie sind im Rand der Schale verewigt!

Was machen Kinder denn heute am Basteltisch?

... sie beschließen selbst Musik in einer Band zu machen und erfinden aus Papier abenteuerlich-phantasievolle Instrumente und geben damit ein Konzert.

Es ist eine alte Wahrheit, dass Musik verbindet. Die Kinder erleben, wie gemeinsames Musizieren    Freu(n)de macht-, die Lebensfreude und den Wert von Freundschaft wohltuend positiv sein kann.   Über die selbst gebastelten Instrumente erleben die Kinder nicht nur vielfältige Erfahrungen mit Geräuschen und Klängen, sondern dadurch lässt sich auch ihre Beziehung zur Musik intensivieren. Das Anfertigen hatte den Kindern so einen Spaß gemacht, dass sie immer mehr Instrumente fertigten und sogar experimentierten.

Vor lauter Freude gaben sie ein Konzert für die Erzieherinnen und auch im Kinderhausgarten wurde für alle die zuhören wollten weiter musiziert.

Wasser ist ein tolles Element, das viele Spiel-und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet. Besonders auf unserem Montessori-Schulbauernhof finden sich die tollsten Möglichkeiten.

Das Sommerwetter spielt mit und wir waschen heute Schafwolle.

Für unsere nicht zu fettige Wolle haben wir eine einfache Methode:

Zuerst gut sortieren! Das heißt, alle stark verschmutzten Teile und alle verfilzten Stellen aussortieren; ebenso Kletten, Heu oder andere Fremdkörper. Danach beginnt Die "Woll-Lust" des Waschens.

  1. ein Gefäß mit Wasser füllen
  2. Wolle in das Gefäß geben, bis es bequem gefüllt ist (nicht stopfen)
  3. in die Sonne stellen und warten
  4. nun vorsichtig die Wolle waschen (nur drücken, nicht ziehen oder reiben)
  5. nach einiger Zeit Wasser abgießen (guter Dünger) und Prozedur mit frischem Wasser  so 

             oft wiederholen, bis die Wolle sauber aussieht, bzw. das Wasser klar bleibt

       6.  Wolle zum trocknen ausbreiten

Dabei lernten unsere Kinder das Material Wolle kennen. Wir gaben ihnen die Informationen; woher kommt die Wolle und was kann man damit machen? So erlebten sie Wolle mit allen Sinnen. Wichtig war uns auch die Gruppenarbeit, niemand arbeitete alleine. So verstanden sie Zusammenhänge z.B.: den Ablauf des Waschens, und nahmen die gegenseitige Abhängigkeit der Tätigkeiten war.

Belohnung für die "anstrengende" Arbeit gab es direkt vom Beet des Schulbauernhofgartens.