Eltern

Elternarbeit

Elternarbeit wird von Eltern geleistet, die sich verantwortungsbewusst für die Interessen des Montessori-Kinderhauses einsetzen.
Unsere Eltern sind kompetente Partner.
Sie werden Mitglied des Trägervereins Montessori Borken e.V. und nehmen direkt Einfluss auf das Kinderhausgeschehen.
Sie beteiligen sich in den verschiedensten Gremien, helfen bei der Planung und Durchführung von Festen und Feiern oder sind aktiv bei der Gartenarbeit tätig.

In jeder Gruppe fungieren zwei Eltern als Elternsprecher. Sie sind Bindeglied zwischen Eltern, Erzieherinnen, Leiterin und Vorstand. Ebenso sind sie Ansprechpartner der Eltern der jeweiligen Gruppe bei Nachfragen, Vorschlägen oder Kritik.

Die Eltern, die im Fachausschuss des Kinderhauses vertreten sind, nehmen gemeinsam mit den anderen Mitgliedern dieses Gremiums die gesetzlichen Aufgaben des Rates der Einrichtung Kinderbildungsgesetz KiBiz über Tageseinrichtungen für Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen wahr.

Die Eltern sind im Kinderhaus jederzeit willkommen und haben stets die Gelegenheit, nach Absprache mit den Erzieherinnen in den Gruppen zu hospitieren.

 

 

 

 


Elternsprechtage

Regelmäßig finden Elternsprechtage und nach Wunsch auch Elternbesuche statt.

Genauso wichtig wie das Reden mit den Eltern ist uns das gemeinsame Tun, wie Feste feiern, Schultütenbasteln, Elterncafe oder Montessori-Zusatzmaterial erstellen.
Das Gemeinschaftserlebnis ist uns dabei wichtig.
Es vertieft das Vertrauen und lässt gegenseitiges Verständnis aufkommen, das wiederum der Entwicklung der Kinder zu Gute kommt.

Sehr wichtig für die Zusammenarbeit sind die „Tür- und Angelgespräche“, die sich ständig beim Bringen und Abholen der Kinder ergeben. Je nach Situation der Gruppe versuchen wir, den Eltern Ereignisse, die für ihre Kinder von Bedeutung waren, mitzuteilen.

Bei einigen Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die durch den Fahrdienst gebracht und abgeholt werden, besteht die Möglichkeit eines kurzen Gesprächs für uns nicht.
Hier benutzen wir so genannte "Taxibücher", in welche Eltern und Erzieherinnen Fragen, Probleme, Infos, Termine und alles, was uns und ihnen wichtig ist, aufschreiben.
So sind wir im ständigen Informationsaustausch.


Elternbegleitung

Dass sich die Eltern in unserer Einrichtung als auch in der Elterngemeinschaft des Montessori-Kinderhauses geschätzt fühlen, ist uns ein besonderes Anliegen.
Dies zu fördern ist Motivation für das Willkommensfest, welches zu Beginn des Kindergartenjahres durch das Team des Montessori-Kinderhauses organisiert wird. An diesem Nachmittag können sich "neue" und "alte" Eltern in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen und viel Wissenswertes austauschen. Hier werden auch die Eltern-Patenschaften vorgestellt.

Für uns ist es sehr wichtig, dass die Kinder einen guten Start in ihre Gruppe haben. Ein richtiger Start ist die Basis für eine schöne und gelungene Zeit im Montessori-Kinderhaus. Aus diesem Grund ist es notwendig, an dieser Stelle Hand in Hand mit den Eltern zu arbeiten, um die Eingewöhnung für die Kinder so gut wie möglich gestalten zu können.

Auch Eltern benötigen Zeit, um viele neue Informationen aufzunehmen und verarbeiten zu können. Sie erfahren, dass sie den Erzieherinnen vertrauen können. Sie lernen, auch ihrem Kind zu vertrauen, das selbständiger wird und sich das holt, was es braucht.
Deshalb achten wir darauf, die Kinder möglichst früh auf den bevorstehenden Kinderhausbesuch vorzubereiten. Dazu bieten wir Besuchsnachmittage an.

Das Aufnahmegespräch ist Start in die Erziehungspartnerschaft!

Bereits vor dem eigentlichen Aufnahmegespräch finden erste Elternkontakte statt, indem offene Fragen, Vorschläge und Wünsche  geklärt werden. Wir sehen alle Formen der Kontaktaufnahme als Chance, von Anfang an das Vertrauen der Eltern zu gewinnen und sind entsprechend vorbereitet.
Dazu gehört auch, dass wir uns interessiert und unvoreingenommen auf die zukünftigen Eltern einlassen.

Wenn die Eltern es wollen, besuchen wir sie auch gerne einmal zu Hause. Hausbesuche geben die Zeit und Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre zu begegnen und das Umfeld des Kindes näher kennen zu lernen. Dort erleben wir die Kinder in ihrer häuslichen Umgebung und können sie deshalb besser verstehen. Bei Hausbesuchen nehmen ein oder beide Elternteile, das Kind und das Gruppenteam teil.

Mehrmals im Jahr bieten wir für die verschiedenen Altersgruppen Elternsprechtage an. In dieser Elternsprechstunde können die Eltern mehr über den individuellen Entwicklungsstand, das Verhalten und die Fähigkeiten ihres Kindes erfahren. Eltern und Erzieherinnen können Beobachtungen austauschen und die Erziehungsziele zwischen Elternhaus und Montessori-Kinderhaus gezielter aufeinander abstimmen.

Das kurzfristige Elterngespräch ist nach Absprache immer und für Jeden da - nicht nur bei aktuellen Problemen! Der Kontakt zu den Eltern ist vor allem durch Transparenz geprägt.


Patenschaften

Zur Unterstützung des Übergangs vom Elternhaus in das Montessori-Kinderhaus haben "alte" Eltern Patenschaften für die "neuen" Eltern übernommen.

Durch die Patenschaften erhalten die neuen Eltern gute Ratschläge und profitieren aus den Erfahrungen der Eltern, deren Kinder bereits im Montessori-Kinderhaus sind.

Dies ist für beide Seiten eine große Bereicherung. Das vertrauelsvolle Gespräch und der Austausch über offene Fragen unter den Eltern sind hierfür Voraussetzung und wirken sich positiv auf die Entwicklung der Kinder aus.


Montessori-Elternkurs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Leitung von Edith Krause (Montessori-Diplom-Pädagogin) haben die Eltern das Inhouse-Seminar "Montessori - mehr als Türmchen bauen" erfolgreich abgeschlossen. In 10 Einheiten (je 2Std.) bekamen die interessierten Eltern einen Einblick in die Theorie und Praxis der Montessori-Pädagogik. "Selbst tun"- dies war für die Mütter und Väter eine interessante Erfahrung und es gab viele "aha"-Erfahrungen.
Mit viel Spass und Interesse wurde mit den Montessori-Materialien gearbeitet. So manche/r Mutter oder Vater erinnerte sich an seine Schulzeit und hätte sich gewünscht, diese Materialien verwenden zu können. Besonders die Stille-Übungen faszinierten.