An der Aa 19-21 46325 Borken

Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik

Im  Montessori-Kinderhaus werden in der täglichen Arbeit die Erkenntnisse, Ideen und Überzeugungen der italienischen Pädagogin und Ärztin Maria Montessori lebendig gehalten und umgesetzt.

Das Kind als Baumeister Seiner selbst“

Jedes Kind ist einzigartig und schöpferisch und trägt in sich, was es zur Entfaltung seiner Persönlichkeit braucht. Montessori spricht vom „inneren Bauplan“ der Kinder. Aufgabe der Erwachsenen ist es, die Kinder zu begleiten und Bedingungen zu gestalten, die nährende, stärkende Beziehungen und Erfahrungen ermöglichen.

Das Interesse an der visionären Pädagogik der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessoris wächst stetig. Ihre Erkenntnisse über Persönlichkeits- und Lernentwicklung des Kindes gelten heute als wegweisend und entspricht neuesten Standards der Hirnforschung, der Lern- und Entwicklungspsychologie.

Im Mittelpunkt unserer Pädagogik steht die individuelle Förderung jedes Kindes im Sinne Maria Montessoris (“Hilf mir, es selbst zu tun”), die für unser umfassend qualifiziertes Team täglich Motivation und Anspruch verkörpert.  In einer „vorbereiteten Umgebung“ begreifen die Kinder mit Hilfe spezifischer „didaktischer Materialien“ ihre Umwelt. Achtsame Pädagogen erkennen die „sensiblen Phasen“ des Kindes, in denen es für bestimmte Lerninhalte besonders empfänglich ist. Sie regen an, ermutigen und begleiten. Eine liebevolle Betreuung, sowie die Weckung der Leidenschaft für das Lernen und Entdeckungen, sind weitere tragende Säulen.

Das Spielen ist die Arbeit des Kindes auf dem Weg zum Erwachsensein. Es lernt schöpferisch im Experimentieren und Ausprobieren, durch Bewegung und mit allen Sinnen.

Im Gegensatz zum Erwachsenen, der schnell und zielbewusst arbeitet, um mit geringstem Aufwand und möglichst großer Kraftersparnis ein äußeres Ziel zu erreichen, ist für das Kind die Arbeit, das Spiel selbst das Ziel. Das Kind arbeitet, um zu wachsen und sich zu entwickeln.

Ein wesentlicher Grundsatz in der Montessori-Pädagogik ist das Postulat der freien Wahl:

Im Freispiel entscheiden die Kinder selbst, mit wem, mit welchen Material und wo sie wie lange spielen möchten. Selbstständigkeit und authentische Anteilnahme am täglichen Leben können nur erreicht werden, wenn dem Kind die notwendige Freiheit zugestanden wird, seiner inneren Stimme bzw. seinen Bedürfnissen zu gehorchen. Kinder, die in ihrem eigenen Rhythmus und den eigenen Interessen folgend lernen, entwickeln Selbstvertrauen und verinnerlichen das Gelernte so am besten.

Aber Maria Montessori sagt auch: „Die Freiheit des Kindes kann nicht darin bestehen, dass wir es sich selbst überlassen, es vernachlässigen. Nicht durch gleichgültige Untätigkeit helfen wir der kindlichen Seele bei allen Schwierigkeiten ihrer Entwicklung, sondern durch die bedachte Anteilnahme einer liebevollen Fürsorge.“

 Dass die Freiheit nur im Rahmen eines sozialen Miteinanders gelebt werden kann, ist eine Selbstverständlichkeit. Parallel zur Wahrnehmung der eigenen freien Wahl steht die Einübung von Rücksichtnahme und gegenseitiger Unterstützung. Die Erzieherin/ der Erzieher greift ein, wenn ein Kind vor Störungen durch andere zu schützen ist.

Im freien Spiel haben die Kinder im Übrigen auch die Freiheit, Fehler zu machen! Fehler sind ein positiver und notwendiger Schritt auf dem langen Weg des Lernens. Nur im Erkennen und Erproben von Umwegen, Sackgassen und Hindernissen kann die „richtige“ Lösung gefunden werden.

Der Tag im Kinderhaus ist durch die Freiarbeit geprägt. Das Kind entscheidet, womit es sich beschäftigen möchte, wie lange diese Tätigkeit andauern soll und ob es alleine oder mit anderen spielen möchte. In dieser Zeit können die Kinder mit den vielfältigen Montessori-Materialien arbeiten, frühstücken, draußen spielen, sich vielfältig bewegen und auch Kinder aus anderen Gruppen treffen. Eine vielfältige Projektarbeit rundet den Tagesablauf ab und greift nochmals erworbene Fertigkeiten auf.

Das Spielen ist die Arbeit des Kindes auf dem Weg zum Erwachsensein. Es lernt schöpferisch im Experimentieren und Ausprobieren, durch Bewegung und mit allen Sinnen.

Im Gegensatz zum Erwachsenen, der schnell und zielbewusst arbeitet, um mit geringstem Aufwand und möglichst großer Kraftersparnis ein äußeres Ziel zu erreichen, ist für das Kind die Arbeit, das Spiel selbst das Ziel. Das Kind arbeitet, um zu wachsen und sich zu entwickeln.

Ein wesentlicher Grundsatz in der Montessori-Pädagogik ist das Postulat der freien Wahl:

Im Freispiel entscheiden die Kinder selbst, mit wem, mit welchen Material und wo sie wie lange spielen möchten. Selbstständigkeit und authentische Anteilnahme am täglichen Leben können nur erreicht werden, wenn dem Kind die notwendige Freiheit zugestanden wird, seiner inneren Stimme bzw. seinen Bedürfnissen zu gehorchen. Kinder, die in ihrem eigenen Rhythmus und den eigenen Interessen folgend lernen, entwickeln Selbstvertrauen und verinnerlichen das Gelernte so am besten.

Aber Maria Montessori sagt auch: „Die Freiheit des Kindes kann nicht darin bestehen, dass wir es sich selbst überlassen, es vernachlässigen. Nicht durch gleichgültige Untätigkeit helfen wir der kindlichen Seele bei allen Schwierigkeiten ihrer Entwicklung, sondern durch die bedachte Anteilnahme einer liebevollen Fürsorge.“

 Dass die Freiheit nur im Rahmen eines sozialen Miteinanders gelebt werden kann, ist eine Selbstverständlichkeit. Parallel zur Wahrnehmung der eigenen freien Wahl steht die Einübung von Rücksichtnahme und gegenseitiger Unterstützung. Die Erzieherin greift ein, wenn ein Kind vor Störungen durch andere zu schützen ist.

Im freien Spiel haben die Kinder im Übrigen auch die Freiheit, Fehler zu machen! Fehler sind ein positiver und notwendiger Schritt auf dem langen Weg des Lernens. Nur im Erkennen und Erproben von Umwegen, Sackgassen, Hindernissen kann die „richtige“ Lösung gefunden werden.

Der Tag im Kinderhaus ist durch die Freiarbeit geprägt. Das Kind entscheidet, womit es sich beschäftigen möchte, wie lange diese Tätigkeit andauern soll und ob es alleine oder mit anderen spielen möchte. In dieser Zeit können die Kinder mit den vielfältigen Montessori-Materialien arbeiten, frühstücken, draußen spielen, sich vielfältig bewegen und auch Kinder aus anderen Gruppen treffen. Eine vielfältige Projektarbeit rundet den Tagesablauf ab und greift nochmals erworbene Fertigkeiten auf.

Die „sensiblen Phasen“ sind Zeiten besonderer Empfänglichkeiten und Lernbereitschaften für den Erwerb ganz bestimmter Fähigkeiten. Die Aufnahmefähigkeit ist in diesen Zeiten besonders hoch. Der Mensch wird mit einem inneren Antrieb geboren, den Montessori als absorbierenden Geist bezeichnet. Montessori meint damit die frühkindliche Fähigkeit einer intuitiven ganzheitlichen Auffassung von Umwelteindrücken. In der Entwicklung des Menschen gibt es drei große sensible Phasen mit ihren jeweiligen bestimmten Bedürfnissen. Die einzelnen Phasen bauen aufeinander auf. Die nächste Phase kann nur dann ausgeschöpft werden, wenn die vorhergehenden Sensibilitäten ausreichend gefördert wurden

Die erste große Phase reicht von 0-6 Jahren. Diese Phase ist die schöpferische und konstruktive Phase. In dieser „Kinderhausphase“ wirken die sensiblen Phasen für:

•          Ordnung

•          Bewegung

•          Sprache

•          Sozialverhalten

•          Zahlen und Buchstaben

Die zweite Phase reicht von 7-12 Jahren und die dritte von 12-18 Jahren.

Die „vorbereitete Umgebung“ ist eine Antwort auf die sensiblen Phasen.

Um den Bedürfnissen der Kinder Rechnung zu tragen, fordert Montessori die Bereitstellung einer „vorbereiteten Umgebung“, in der das Kind selbst tätig werden und damit den Aufbau seiner Persönlichkeit vollziehen kann. Die Umgebung, in der das Kind selbstständig tätig werden soll, um den jeweiligen sensiblen Phasen gerecht zu werden, muss überschaubar und geordnet sein. Jedes Spiel- und Arbeitsmaterial hat seinen eigenen Platz und fordert zum Tätigwerden auf. Nur in einer guten vorbereiteten Umgebung, kann das Kind zu einer tiefen Konzentration, zu einer „Polarisation der Aufmerksamkeit“ gelangen.

Voraussetzung für die kindliche Entwicklung ist die liebevolle und ansprechende Atmosphäre und die Achtung der kindlichen Persönlichkeit. Die Aufgabe des Erziehers ist es die sensiblen Phasen der einzelnen Kinder aufzuspüren und die Umgebung entsprechend immer wieder aufs Neue so zu gestalten, dass die Kinder nach ihren Bedürfnissen und Interessen eigenständig handeln können.

Einer der wichtigsten Leitsätze Maria Montessoris lautet: „Hilf mir es selbst zu tun.“

Wenn man das Kind als eigenständige Person respektiert, dann gesteht man ihm auch zu, seinen eigenen Rhythmus zu finden, seinen sensiblen Phasen entsprechend auf Dinge zuzugehen und auf andere nicht, in seinem individuellen Tempo und mit selbstbestimmten Wiederholungen Tätigkeiten auszuführen. Die freie Wahl der Tätigkeit bedeutet aber nicht einfach das zu machen, was es will, herausgenommen aus jeder Ordnung und Bindung, sondern genau das Gegenteil: Es ist gerade das übernehmen von Ordnung, aber durch freie Entscheidung. Diese Freiheit setzt also eine Bindung an die innere Ordnung voraus, aber nicht von außen gefordert, sondern als Folge freier Handlung. Das Kind wählt selbstständig aus dem vorhanden Spiel- und Arbeitsmaterial aus. Kinder entwickeln dadurch ein positives Ich-Gefühl und die Chance seine eigenen Interessen, Möglichkeiten und Grenzen kennen zu lernen.

Für die Entwicklung des Kindes spielt die Bewegung eine große Rolle. Maria Montessori fasst die kindliche Bewegung als Verkörperung der schöpferischen Kraft auf, welche nicht nur Ausdruck des eigenen Ichs sondern auch unerlässlich für den Aufbau des eigenen Bewusstseins ist. Durch Bewegung lernen Kinder räumliche Gesetzmäßigkeiten kennen und erfahren Grenzen. Zwischen der Bewegung und der geistigen Entwicklung besteht ein enger Zusammenhang, insbesondere die Bewegung der Hand steht im engen Zusammenhang mit der Intelligenz und wird als „Werkzeug der menschlichen Intelligenz“ (Piaget) gesehen.

Die freie Wahl der Tätigkeit, in einer vorbereiten Umgebung und das Tun mit der Hand führen dazu, dass sich bei dem Kind immer wieder eine tiefe Konzentration auf den Gegenstand einstellt, die Maria Montessori als „Polarisation der Aufmerksamkeit“ bezeichnete. Hier sammeln sich alle körperlichen und geistigen Kräfte des Kindes in der Auseinandersetzung mit einem Gegenstand, einer Tätigkeit. Das Kind dringt dabei immer tiefer in die Problematik und Gesetzmäßigkeit einer Sache ein. Diese Konzentration lässt erst dann nach, wenn eine selbst gestellte Aufgabe zufriedenstellend gelöst ist.

Alle Prinzipien der Montessori-Pädagogik zielen darauf ab, dass sich dieses Phänomen so oft wie möglich einstellt.

„Unser Material soll kein Ersatz für die Welt sein, soll nicht allein die Kenntnisse der Welt vermitteln, sondern soll Hilfe und Futter sein für die innere Arbeit des Kindes. Wir isolieren das Kind nicht von seiner Welt, sondern geben ihm das nötige Rüstzeug, die ganze Welt und ihre Kultur zu erobern. Das Material ist ein Schlüssel zur Welt und nicht mit der Welt zu verwechseln“. (M.M.)

Das Arbeitsmaterial spricht alle Sinne des Kindes an und fordert es auf selbstständig tätig zu werden. Ein wichtiges Prinzip der Montessori-Pädagogik besagt „Vom Greifen zum Begreifen“: Erst das Greifen mit der Hand, dann die bewegende Tätigkeit, die dann zum kognitiven Begreifen führt. Die Kinder bekommen nach einer von ihnen ausgehenden Experimentierphase eine einzelne Einführung der Materialien. Die Kinder bekommen in einer 3 Stufen Lektion die volle Aufmerksamkeit des Erziehers, um anschließend selbstständig mit diesem Material arbeiten zu können. Jedes Material ist mit einer eingebauten Selbstkontrolle ausgestattet, so dass die Kinder nicht auf die Kontrolle des Erziehers angewiesen sind.

Das von Maria Montessori entwickelte Material gliedert sich in folgende Bereiche:

Übungen des täglichen Lebens
  • Pflege der eigenen Person
  • Pflege der Umgebung
  • Beherrschung und Analyse der Bewegung
  • Übung des sozialen Lebens
Sinnesmaterial

Jede Gruppe des Sinnesmaterials verkörpert jeweils nur eine Eigenschaft. Es fördert die Motorik, schult die Wahrnehmungsfähigkeit, das Verstehen von Zusammenhängen, sowie das mathematische Denken.

  • Unterscheidung von Dimensionen ( Rosa Turm, braune Treppe etc.)
  • Unterscheidung von Farben
  • Unterscheidung von Formen
  • Unterscheidung von Oberflächen/Materialstruktur
  • Unterscheidung von Geräuschen/Tönen
  • Unterscheidung von Gerüchen
  • Unterscheidung von Geschmacksqualität
  • Unterscheidung von Wärmequalität
Das mathematische Material

Durch die Arbeit mit dem Material des täglichen Lebens und durch die mathematische Ordnungsstruktur des Sinnesmaterials haben die Kinder gelernt, ordnend zu denken. Sie vergleichen, ordnen, sortieren, messen und zählen. Sie kommen automatisch in Berührung mit den vier Grundrechenarten. Wenn sie addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren geben oder nehmen Kinder buchstäblich und verändern somit die vorgegebene Menge an Material.

  • Numerische Stangen
  • Sandpapierziffern
  • Spindeln
  • Ziffern und Chips
  • Goldenes Perlenmaterial/ Kartensatz
  • Farbige Perlentreppe
  • Hunderter-/Tausenderkette
  • Schlangenspiel Addition/Subtraktion
Das Sprachmaterial

Das Sprachmaterial bekommt große Bedeutung, weil es die Sprachbildung Schritt für Schritt erweitert. Kinder entdecken beispielsweise, dass Worte aus Klängen zusammengestellt sind, die durch geschriebene Zeichen sichtbar gemacht werden können. Sie entdecken, dass verschiedene Worte auch verschiedene Funktionen haben können und Sätze gewisse Strukturen haben. Durch Sprache erhalten sie Zugang zur Welt. Durch Sprache erweitern sie die Fähigkeit eigene Wünsche, Bedürfnisse deutlicher zu machen und die Erweiterung der sozialen Kompetenz.  Der Wortschatz wird durch aktiven Sprachgebrauch, Reimen und Gedichte, Singen, Erzählen von Geschichten etc. erweitert

  • Metallene Einsatzfiguren
  • Sandpapierbuchstaben
  • Bewegliches Alphabet
  • Lesespiele mit Gegenständen
  • Schreiben
Kosmische Erziehung

„Kosmische Erziehung“ bedeutet, dass die Kinder ihre Position im sie umgebenden „Kosmos“ z.B. in der Natur handelnd erfahren und mitbestimmen. Sie lernen Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen (z.B. säen, ernten, verwerten). Die Kinder interessieren sich aber auch für die Welt, die Sonne und den Mond. Anhand von Landkarten, Globen und Experimenten etc. versuchen die Erzieherinnen, die Zusammenhänge den Kindern verständlich zu machen.

Das Material zur kosmischen Erziehung verändert sich ständig, da sich durch die Zivilisation auch das Interesse des Kindes verschiebt.

Kinder sind wissbegierig, sie wollen erfahren, wie und warum etwas funktioniert, woher die Menschen kommen, wie die Erde entstanden ist usw. Das Material des Bereiches Kosmische Erziehung ermöglicht es dem Kind, Erfahrungen mit seiner natürlichen und sozialen Umwelt zu deuten und zu ordnen und Antworten auf seine vielfältigen Fragen zu erhalten.

Die Kinder erfahren etwas über die Erde, auf der sie leben, sie experimentieren, pressen und benennen Blumen und Gräser und Vieles mehr. Es gibt Puzzles aus Holz von den Kontinenten, den Ländern, den Bundesländern und die dazu passenden Flaggen.

Ein sehr wichtiger Bestandteil der kosmischen Erziehung ist das Ermöglichen von Experimenten und Beobachten.

Um den Kindern den Umgang mit der Natur zu vermitteln, ist es uns wichtig, dass sie mit uns den Garten pflegen und verschiedene Dinge anbauen und ernten. Auf diese Weise haben die Kinder die Möglichkeit, den Wert der Natur schätzen zu lernen.

Kinder, die gerne malen, können z.B. Flaggen anmalen. Wer gerne bastelt, kann sich eine Monats- oder Jahreszeitenuhr herstellen. Kinder, die mit dem Lesen anfangen, finden Namenskärtchen, die den jeweiligen Gegenständen zuzuordnen sind. Wer es genauer wissen will, blättert in Kinderlexika und wer gerne selbst Hand anlegt, geht in den Garten und entfernt Unkraut. So findet jedes Kind etwas, was seinem Entwicklungsstand und seinem individuellen Interesse entspricht.

In unserem Montessori- Kinderhaus haben wir von Anfang an die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf konzeptionell und grundsätzlich zu unserer Aufgabe gemacht.

Als ehemalige Schwerpunkteinrichtung betreuen wir zur Zeit 75 Kinder, davon sind mindestens 10 Sonderplätze und Plätze für Kinder unter 3 Jahren. Wir sehen Inklusion als ganzheitlichen Prozess. Sie kann nur erfolgreich sein, wenn jedes Kind zu seinem Recht kommt. 

Inklusion bedeutet nicht die Anpassung der Kinder unterschiedlicher Altersstufen oder sonderpädagogischem Förderbedarf, sondern wechselseitiges Lernen von – und miteinander. 

Wir helfen den Kindern ihre Persönlichkeit zu entfalten, ihre Umwelt schrittweise zu erobern und sich mit ihr auseinander zu setzen. Wir streben möglichst viel Gemeinsamkeit zwischen Kindern mit und ohne Behinderung an. Im gemeinsamen Spiel und unbefangenem Umgang miteinander wird die Lernmotivation angeregt, werden Selbstbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Es werden Toleranz und Verständnis bei allen Kindern entwickelt.

Ziel der Montessori-Pädagogik ist es, alle Kinder selbstverständlich in allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft einzubeziehen. Darauf bereiten wir alle Kinder vor.