Ein Schulgebäude aus dem 3D-Drucker 

Geometrische Körper kann man im Mathematikunterricht trocken durchpauken. Kann man aber auch mal so ganz anders angehen. 

Die Klasse 5 durfte dies erleben. 

Im April stand das Thema Geometrische Körper an und die beiden Lehrer Nicole (Freiarbeit Mathematik) und Leon (Werkstatt Informatik) haben ihre beiden Fächer thematisch zu einem praktischen Projekt verknüpft. Zunächst lernten die Schüler:innen in der Freiarbeit geometrische Körper und deren Körpermitte kennen. In der Werkstatt Informatik bekamen die Schüler:innen dann die Projektaufgabe, aus verschiedenen geometrischen Körpern ihr Schulgebäude zusammen zu setzen. Mit dem Programm TinkerCad wurde anschließend eine Maske der Gebäude für den 3D-Drucker erstellt, die dann natürlich auch ausgedruckt wurden. Dies fand alles in kompletter Eigenregie der Schülergruppe statt, während die Lehrer als Begleiter des Lernprozesses verlässlich zur Verfügung standen. 

In diesem Projekt konnten die Schüler:innen viele Lernziele im konkreten handelnden Tun erreichen. Dreidimensionales Denken üben, das Verständnis für die Zusammensetzung komplexer Gebilde, erste Erfahrungen im Programmieren sowie das Planen und Durchführen eines Projektes und dessen Präsentation und Reflexion. Das Üben eines sozialen Miteinanders und die Arbeitsorganisation in der Arbeitsgruppe findet in solchen Projekten natürlich auch immer seinen Platz. 

Durch das fächerübergreifende Projekt konnten die Schüler:innen ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und vernetzt lernen. Hierdurch wird ein besonders intensives Auseinandersetzen mit dem Thema und ein nachhaltiges Lernen gefördert. Etwas Abstraktes umwanden in etwas, das man anfassen kann, war für viele Kinder ein Aha-Erlebnis. Der 3D-Drucker war natürlich auch für viele besonders spannend und motivierend. 

Die fertig gedruckten Gebäude können nun einige Wochen im Foyer der Schule bewundert werden. 

Tags: ,